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Unternehmensnetzwerke müssen mobile Trends bedienen

Um die mobilen Anforderungen der Mitarbeiter zu bedienen, müssen Netzwerke drei Dinge adressieren: Bandbreite, Security und Privacy Protection.

Der Mobilitätstrend ist ungebrochen und hat Auswirkungen auf alle Geschäftsfelder. Heutzutage hat fast jeder ein Smartphone und Bring-Your-Own-Device-Konzepte werden zur Norm. Somit haben die IT-Abteilungen keine andere Wahl, als die wachsenden Mobilitätstrends zu bedienen.

Die Anzahl der mobilen Nutzer überholte die Anzahl der Desktop-Anwender. Darüber hinaus verbringen die mobilen Anwender mehr Zeit mit den mobilen Geräten als mit PCs und erzeugen nie dagewesene Anforderungen an Unternehmensnetzwerke, all den Traffic zu unterstützen.

Das Netzwerk nur auf „Status Quo“ zu halten, ist keine Option. Es gibt drei wichtige Bereiche, die adressiert werden müssen, um die Mobilitätstrends und die Mitarbeiterproduktivität zu unterstützen.

Mobilitätsanforderungen mit erhöhten Bandbreitenkapazitäten bedienen

Im Allgemeinen benötigt man mehr Bandbreitenkapazität, um die weitverbreitete Nutzung mobiler Geräte zu unterstützen. Viele Unternehmen sehen in managed Wi-Fi eine effiziente Lösung. Egal ob das Wi-Fi in-house oder von einem Anbieter verwaltet wird, muss man skalieren, um für Lastspitzen gewappnet zu sein, insbesondere wenn der Arbeitstag beginnt.

Ein weiterer Faktor ist der Unterschied zwischen mobilen Nutzungsmustern und denen von Festnetztelefonen. Die Milleniums-Generation hat Mobilitätsansprüche, die vor allem Textnachrichten und nicht Telefonate bevorzugen. Hier ist der Einfluss aufs Netzwerk nicht problematisch. Text benötigt weniger Bandbreite und erfolgt nicht in Echtzeit, so dass die Verbindungsfluktuation nicht kritisch ist.

Auf der anderen Seite werden die Endanwender immer mehr Video-zentrisch und hier wird die Bandbreite wichtig. Wenn die Geschäftsführung Videos als Collaborations-Tool einstuft, dann muss die IT-Abteilung den entsprechenden Bandreiten-Support planen.

Geräte-Management wichtig für die Datensicherheit

Daten-Security ist ein komplexer Bereich der Unternehmensmobilität und kann mit Technologien nur bedingt adressiert werden. Ein modernes Netzwerk reicht nicht aus, um die Geschäftsdaten sicher zu halten, wenn Mitarbeiter nicht bestimmten Sicherheitsprozessen folgen. Darüber hinaus passieren eine Menge der mobilen Aktivitäten außerhalb des Unternehmensnetzwerks. Da die meisten mobilen Geräte sowohl für die Arbeit als auch für persönliche Zwecke genutzt werden, sind Geschäftsdaten, die darauf gespeichert sind Risiken ausgesetzt, zum Beispiel wenn sich das Gerät mit öffentlichen Internets verbindet.

Mit diesen Mobilitätstrends konfrontiert, muss die IT-Abteilung auch Mobile Device Management (MDM) einsetzen um die Endgeräte und das Local Area Network (LAN) zu schützen. Dieser Ansatz muss einen gewissen Grad an Verschlüsselung für alle Arten der mobilen Kommunikation umfassen, wie zum Beispiel für Voice, E-Mail und Browser-Zugriffe.

Da die Geschäftsdaten auf diesen Geräten gesichert werden, mag der Mitarbeiter davon ausgehen, dass auch seine persönlichen Daten gespeichert werden, da er ja das gleiche Mobilgerät für Arbeit und Privates nutzt.

Analytics nutzen – Privatsphäre respektieren

In Sachen Privatsphäre ist Vertrauen ebenso wichtig wie in technologischen Belangen. Dies ist ein weiterer Schlüsselfaktor, den man bei den Mobilitätstrends beachten muss. Mobility lässt Mitarbeiter effizienter miteinander kommunizieren – sei es mit Kollegen, Zulieferern oder Kunden. Das generiert eine Menge Informationen, die für prädiktive Analysen interessant sind. Die Auswirkungen für Big Data und Big Brother sind derzeit allerdings kaum abzusehen.

Mitarbeiter müssen gewiss sein, dass der Arbeitgeber nicht jede ihrer Bewegungen überwacht. Trotzdem stellt BYOD einen Geschäftswert da und die IT-Abteilung benötigt Analyse-Fähigkeiten, entweder in der Cloud oder im eigenen LAN.

Mitarbeiter verbringen immer mehr Zeit mit ihren mobilen Geräten und arbeiten an externen Standorten. Die so entstehenden Daten müssen im Blick bleiben, um die Performance überwachen und anpassen zu können. Unabhängig, wo die Analyseinformationen gespeichert sind, das Netzwerk benötigt einen sicheren Schutz, der den Mitarbeitern transparente Privatsphäre garantiert.

 

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Artikel wurde zuletzt im Dezember 2015 aktualisiert

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