Cloud Computing oder eigenes Data Center - was ist sicherer?

In der Cloud dominieren Angriffe auf Web-Anwendungen. Data Center und Firmennetze sind dagegen häufiger zielgerichteten Attacken ausgesetzt.

Cloud Computing wirft neue Fragen zu IT-Security, Datenschutz sowie Datensicherheit auf. Die Vermutung liegt nahe, dass die Dienste aus der Wolke ein beliebtes Ziel für Cyberkriminelle sind. Betreiber von Cloud-Diensten werden tatsächlich häufiger mit Distributed-Denial-of-Service-Attacken (DDoS) konfrontiert als mit „echten“ Einbruchversuchen.

Allerdings besteht für das eigene Data Center diesbezüglich ebenfalls Gefahr, zudem laut Arbor Networks viele europäische Unternehmen DDoS-Angriffe unterschätzen. Von über 300 befragten Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen stufen laut einer Studie rund 70 Prozent die Gefahr als gering ein, Ziel einer DDoS-Attacke zu werden. Die Zahl der DDoS-Attacken hat gegenüber dem Vorjahr um 60 Prozent zugenommen.

Auf Data Center werden mehr zielgerichtete Angriffe ausgeführt.

Der Anbieter von Sicherheitslösungen AlertLogic stellt in ihrem „State of Cloud Security Report 2013“ fest, dass im zweiten Halbjahr 2012 mehr als die Hälfte der befragten Cloud-Service-Provider (52 Prozent) und 39 Prozent der Unternehmenszentren sich mit Web Application Attacks konfrontiert sahen. Bei Brute-Force-Angriffen ist es umgekehrt: Unternehmenszentren 49 Prozent, Cloud-Service-Provider 30 Prozent.

Eine detaillierte Analyse zum Thema finden Sie im Beitrag „Das Firmenrechenzentrum ist – leider – keine Burg“ auf Business-Cloud.de.

Artikel wurde zuletzt im Oktober 2013 aktualisiert

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