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Wie SDK-Updates die Softwareentwicklung in der AWS-Cloud beeinflussen

Viele IT-Teams möchten eine agile Softwareentwicklung durch DevOps-Prozesse erreichen. Wie wirken sich SDK-Updates auf die Softwareentwicklung aus?

Software Development Kits (SDK) werden regelmäßig aktualisiert. Die Arbeit mit den neuesten SDK-Updates kann allerdings, speziell in der AWS-Cloud, entmutigend sein – auch für die fleißigsten Entwicklungsteams.

AWS hat im April das SDK for Java 1.10.72 veröffentlicht, welches verschiedene AWS-Produkte betraf. Das SDK-Update ermöglicht zum Beispiel die Verwendung von Tags für Ressourcen in AWS Certificate Manager und verbesserte Smart-Resize-Skalierungsoptionen in Amazon Elastic MapReduce. Zudem stärkt das Update die Widerstandsfähigkeit der SQL Rules Engine, indem existierende Regeln nicht mehr gebrochen werden können, wenn künftig Änderungen an der AWS IoT-Plattform gemacht werden.

Nur eine Woche später veröffentlichte AWS das SDK for Java 1.10.74, mit zusätzlicher Unterstützung für Default Tenancy Selections in AWS OpsWorks und zwei weiteren Prozessen in den Domain Services von Amazon Route 53.

Während keines der beiden Updates kritische Fehler behebt oder wichtige neue Funktionen hinzufügt, beeinflussen dennoch praktisch alle SDK-Updates die Softwarentwicklung. Ein Entwickler ist allgemein nicht verpflichtet, SDK-Updates zu machen, es sei denn, eine API oder ein Service wird so verändert, dass sich die Änderung störend auf die Entwicklung auswirkt.

Zum Beispiel können einige API-Aufrufe in älteren SDKs nicht ordnungsgemäß nach einem Update funktionieren, was wiederum dazu führt, dass eine Software nicht rechtzeitig veröffentlicht werden kann. Gleichzeitig profitieren Anwendungen, die AWS-Tools nutzen, vom Hinzufügen neuer Aufrufe, Funktionen und Optionen. Entwickler sollten daher in der Regel SDK-Updates implementieren und die Software kurz nach einem Release neu kompilieren.

Die Idee, Komponenten zu aktualisieren und ein Projekt neu zu kompilieren, ist nicht so schwer, wie es scheint. In einem modernen Entwicklungsprozess sollten Continuous Integration, Continuous Delivery und DevOps verwendet und regelmäßige Änderungen an einer Softwareversion gemacht werden.

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