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Integration von Oracle-Anwendungen bringt Komplexität

Im Fokus von Oracle Application Integration Architecture steht die Anwendungsintegration verschiedener Lösungen in der IT-Infrastruktur.

Dies ist der erste Teil einer zweiteiligen Serie über die Integration von Oracle-Anwendungen. Im zweiten Teil geht es um die Integration von Nicht-Oracle-Produkten in Oracle-Umgebungen.

Oracle hat in den letzten zehn Jahren ein beeindruckendes Produkt-Portfolio aufgebaut, häufig durch strategische Akquisition anderer Unternehmen und die Einbeziehung geistigen Eigentums aus verschiedenen Quellen. Mit anderen Worten: Oracle ist heute viel mehr als ein Datenbank-Anbieter.

Nirgends ist diese Evolution besser sichtbar als bei den Anwendungen des Unternehmens. Oracle bietet hier alles von Plattformen und Middleware über Entwicklungswerkzeuge bis zu vollständigen Programmen. Damit wird Oracle zu einem strategischen Partner für Unternehmen, auf einer Höhe mit IBM, HP, Salesforce.com und anderen großen Anbietern von Anwendungssoftware.

Trotzdem steckten Oracle-Anwender über Jahre immer noch in Informationssilos fest: disparate Anwendungen und Services, getrennt durch technologische Schranken. Doch in den letzten Jahren hat Oracle durch strategische Investments und neue Produkte dazu beigetragen, dass seine Anwendungen besser über digitale Grenzzäune hinweg kommunizieren können.

Anwendungsseitig bietet Oracle ein vielfältiges Spektrum, darunter Oracle E-Business Suite, PeopleSoft HR, Siebel CRM on Demand, JD Edwards EnterpriseOne und viele andere. Doch weiterhin müssen sich Unternehmen anstrengen, diese verschiedenen Anwendungen in ihre betrieblichen Infrastrukturen effektiv zu integrieren.

Oracles Antwort auf diese Herausforderung kommt in Form der Middleware-Plattform Oracle Fusion Middleware 11g. Oracle nutzt Fusion als Basis für den Aufbau serviceorientierter Architekturen (SOA), die mit Ideal des Business Process Management (BPM) zusammenhängen.

Als Ganzes ist die Technologie unter der Bezeichnung Oracle Application Integration Architecture (AIA) bekannt. Sie stellt vordefinierte Templates und Methoden zur Anwendungsintegration bereit. Das Unternehmen hat große Anstrengungen unternommen, IT-Abteilungen mit Vorlagen und Anleitungen bei der Integration von Oracle- und Nicht-Oracle-Anwendungen zu unterstützen.

Oracle Fusion Middleware umfasst mehrere Technologien, darunter:

  • Oracle Data Integrator (ODI) und Oracle Golden Gate, die beiden primären Produkte zur Datenintegration;
  • Oracle SOA Suite und Oracle BPM Suite zur Integration und Steuerung prozesszentrierter Integration;
  • Oracle WebCenter Suite, Oracles Lösung für Portale und kombinierte Anwendungen mittels webbasierter Integration.

Im Idealfall kann eine Integrations-Suite Anwendungen verändern und stellt erweiterte Tools, Technologien und Integrationsbeschleuniger bereit. Einfach ausgedrückt lässt sich Integration nicht mit einem Werkzeug oder einer Lösung angehen. Schon der Versuch steigert die Komplexität und führt letztlich zu neuen Herausforderungen.

Für alle, die Oracle-Anwendungen integrieren möchten, hat der Hersteller seine Anwendungen auf Oracle Fusion Middleware zertifiziert. Die Tools nutzen eine gemeinsame Infrastruktur, basieren zu 100 Prozent auf Standards und sind für Oracle-und Nicht-Oracle-Anwendungen zertifiziert.

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