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Funktionen des Microsoft Test Manager (MTM) für Softwaretests einsetzen

Der Microsoft Test Manager (MTM) bietet als Tool für Softwaretests zahlreiche Optionen. Erfahren Sie, wie sich das Tool am besten einsetzen lässt.

Microsoft Test Manager (MTM) ist ein praktisches Tool für Softwaretests. Allerdings ist die Anwendung verwirrend, wenn ein Qualitätssicherungsteam einen Build nicht so erstellt, wie es in MTM vorgesehen ist. Das ist vor allem dann umständlich, wenn man mit benutzerdefiniertem Code arbeitet. Wie kann ein Qualitätssicherungsteam Microsoft Test Manager einsetzen, um die vorgegebene Ordnerstruktur zu manipulieren sowie eigene Testfälle erstellen und verwalten?

Das Setup des Tools ist anfangs komplexer konfiguriert als es notwendig ist – es sei denn, Sie setzen Testserver mit virtuellen Maschinen (VM) ein. Wenn Sie keine virtuelle Testumgebung einsetzen, ist es möglich, manuelle Tests zu planen und einzustellen. Innerhalb von MTM erstellt man Testpläne pro Release sowie als eine Testbibliothek mit separaten Testplänen. Die Testbibliothek ist innerhalb des Test-Centers der Ort, wo alle Rauch- und Regressionstests gespeichert sind.

Innerhalb der Bibliothek erstellt man Test-Suiten sowohl für Rauch- als auch Regressionstests. Die Tests werden dabei entweder als Teil der Suite identifiziert oder durch die Verwendung von Tags. Die MTM-Tags erleichtern es, bestimmte Aufgaben abzufragen. Darüber hinaus lassen sich mit den Tags neue Testfälle für Rauch- und Regressionstests relativ schnell erstellen.

Sie sollten dabei alle Testfälle in logische Funktionseinheiten oder Gruppen organisieren. Jede logische Funktionsgruppe hat ihre eigene Suite und verfügt bei Bedarf über eigene Sub-Suiten.  Ziel ist es, funktionsspezifische Tests mit einem leicht zu findenden Muster zusammenzuhalten. Durch den Einsatz von Funktionsordnern ist es für die Tester einfacher herauszufinden, wo Tests gespeichert sind und wo sich die spezifischen Tests ausführen lassen.

Ein Vorteil des Microsoft Test Managers ist es, dass er Tests über eine eindeutige ID trackt. Diese ID ermöglicht Testern das Aktualisieren der Testfälle, wobei das Update automatisch ausgeführt wird, unabhängig davon, wo der Test gespeichert ist.

Ein Beispiel: Wenn Sie einen Testfall mit der ID = 12345 in mehrere funktionelle Ordner kopiert haben und jemand ändert oder editiert diesen Test, wird er automatisch überall da geändert, wo er gespeichert ist. Wird ein Test für eine spezielle Funktion editiert, kann das ein Problem sein, da die Änderung nicht alle Testfälle betreffen soll. Um lediglich einen Testfall zu ändern oder zu editieren, muss man diesen vorher kopieren. MTM erstellt in diesem Fall eine neue eindeutige ID, so dass Änderungen an diesem Testfall nicht den Originaltest betreffen.  

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