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Wird Network Functions Virtualization künftig in Enterprise-Umgebungen genutzt?

Network Functions Virtualization (NFV) wird in Zukunft auch in Enterprise-Umgebungen Einzug halten, ist sich Jason Edelman sicher und erklärt warum.

Network Functions Virtualization (NFV) wird künftig auch in Unternehmen eingesetzt. Dynamik gewinnt es derzeit aber vor allem bei Service-Provider. NFV bietet aber auch für Firmen viele Vorteil. Dazu gehören reduzierte Investitionen (Capex), lineare Preisgestaltung und Skalierung sowie kleinere Fault Domains (ein Satz von Hardwarekomponenten mit einer einzigen Schwachstelle). Darüber hinaus macht es Anwendungen zusammen mir den zugehörigen Policies portabler.

Ein positiver Nebeneffekt ist ein besserer Business Continuity-Plan. Allerdings wird die Nutzung von NFV im Enterprise-Bereich noch dauern. IT-Teams müssen sich zuerst mit den Software-basierten L4-7-Services (Layer Vier bis Sieben) anfreunden. Zudem muss man Änderungen in den Betriebsmodellen vornehmen. Ein Verständnis dafür ist notwendig, wie man die Performance mit DPDK optimiert und potentiell programmierbare Hardware eingesetzt werden kann.

Eine weitere Herausforderung ist der Zeitrahmen. Der Prozess, monolithische Service-Appliances umzubauen, wird dauern, da diese in erster Linie für „North-South-Traffic“ eingesetzt werden. Durch den Einsatz zusätzlicher Appliances lässt sich dies eventuell realisieren. Jede davon würde dann kleinere Workloads unterstützen und für „East-West-Traffic“ optimiert.

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