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Wie könnte 5G-Technologie mobile UC-Services verbessern?

5G-Technologie verspricht deutlich höhere Bandbreiten und mehr Geschwindigkeit als seine Vorgänger. Mobile UC-Services könnten die Nutznießer sein.

Ein kluger Mann mit dem Namen Parkinson hat einst Theorien über Bandbreite und Storage aufgestellt. Zusammengefasst stellte er fest: Welche Bandbreite auch immer zur Verfügung steht, sie wird stets voll ausgenutzt.

Die 5G-Mobilfunktechnologie ist sehr vielversprechend. Die drahtlosen Geschwindigkeiten sollten wesentlich höher als mit 4G oder LTE sein. Weiterhin ist 5G nach 4G die nächste Entwicklungsstufe bei Mobilfunk in Sachen Geschwindigkeit.

Im Oktober 2016 hat Qualcomm das Modem Snapdragon X50 5G vorgestellt. Es unterstützt den Millimeterwellenbereich und ist so designed, dass damit Download-Geschwindigkeiten von bis zu fünf GBit/s möglich sind. Die meisten drahtlosen und Heimnetzwerke operieren im Moment mit einem GBit/s. Der WLAN-Standard IEEE 802.11ac erlaubt drahtlose Übertragung von bis zu zehn GBit/s.

Zusammen mit 5G-Technologie sind die Möglichkeiten für neue und tolle Funktionen im Bereich mobile UC-Services (Unified Communications) größer denn je.

Stellen Sie sich zum Beispiel vor, dass Ihnen ein Hologramm E-Mails vorliest. Mit der von 5G zur Verfügung gestellten Bandbreite sind solche Szenarien denkbar. Sie könnten auch mit Kollegen via Sprache und Video ohne einen nahe gelegenen Access-Point kommunizieren. 5G würde die dafür benötigte Bandbreite locker zur Verfügung stellen.

In Zukunft könnte 5G-Technologie Hochgeschwindigkeits-Apps durch höheren Durchsatz unterstützen, die sich in der heutigen Zeit nicht einsetzen lassen. Wegen 5G-Technologie sollte sich ebenfalls das Multitasking auf den Geräten verbessern. Collaboration-Funktionen auf Geräten ließen sich direkt in Apps integrieren, die auf WLAN-Netzwerken langsam laufen.

5G-Technologie würde darüber hinaus bedeuten, dass die Anwender keine Netzwerkverbindungen mehr suchen müssten, weil sie sich zwischen Mobilfunkzellen bewegen können. Damit lassen sich möglicherweise Services in Regionen einsetzen, in denen es bisher keine schnellen Netzwerkverbindungen gab. Ein Beispiel dafür sind Schnellstraßen und Autobahnen.

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