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Welche Möglichkeiten der Log-Analyse bietet Microsoft OMS?

Die Microsoft Operations Management Suite (OMS) vereint das Management lokaler und Cloud-Ressourcen. Welche Möglichkeiten der Log-Analyse bietet sie?

Die Operations Management Suite (OMS), ein neues Management-Tool von Microsoft, verspricht IT-Administratoren Hilfe bei Problemen sowohl mit lokaler Infrastruktur als auch mit Azure oder mit anderen Cloud-Plattformen.

Ist Microsofts Operations Management Suite erst einmal mit der IT-Infrastruktur verbunden und läuft auf ausgewählten Systemen, sei es über System Center oder Stand-alone-Agents, so können Administratoren die Microsoft OMS nutzen, um die umfangreichen Protokolldateien (Logs) auszuwerten, die von den verwalteten Systemen in der lokalen Umgebung oder in der Cloud produziert werden. Anpassbare Analysen und Berichte bieten Echtzeitergebnisse, die beim Finden von Problemursachen und somit der Problemlösung helfen können. Zudem kann Microsoft OMS lang zurückreichende historische Infrastrukturdaten zur strategischen Planung für Wachstum und Optimierung der IT-Umgebung bereitstellen.

OMS-Daten ermöglichen Administratoren das Überwachen von Systemressourcen, das Identifizieren überprovisionierter virtueller Maschinen, das Auffinden von Systemen mit fehlenden Updates oder auch das Aufspüren von Malware. Auf Basis dieser Log-Daten können auch Vorhersagen zur zukünftigen Ressourcennutzung oder Berichte über nicht-autorisierte Systemänderungen (oder über Abweichungen von Best-Practice-Empfehlungen) erstellt sowie verdächtige Aktivitäten bei Systemen und Massenspeicher aufgedeckt werden.

Microsoft OMS verfügt über eine detaillierte Suchfunktionalität. Administratoren können Protokolldaten nach Schlüsselbegriffen oder kritischen Werten durchsuchen, um potenzielle Problemfelder oder Verbesserungsmöglichkeiten aufzudecken. Die Log-Analyse der Microsoft OMS ist um Solution Packs herum gestaltet, die definierte Regeln und Prozessalgorithmen zur Verfügung stellen, die dann spezifische analytische Aufgaben oder Produkte adressieren.

Es gibt bisher etwa ein Dutzend Solution Packs von Microsoft. Zum Beispiel die OMS Assessment Solution, die in regelmäßigen Abständen Risiko und Funktionszustand eines Active Directory bewertet und dann eine priorisierte Liste von Empfehlungen für spezifische Deployments anbietet.

Ein weiteres Beispiel wäre die OMS Malware Assessment Solution, die infizierte Server – oder solche, die im Risiko einer Infektion stehen – identifizieren hilft und Empfehlungen zu entsprechenden Reaktionen gibt. Auch Drittanbieter können Solution Packs erstellen und vertreiben, die die Funktionalität der Microsoft OMS dann durch den Fokus auf spezifische Produkte oder Technologien noch weiter ausbauen.

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Artikel wurde zuletzt im November 2016 aktualisiert

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