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Warum ist ein Tool für Application Performance Monitoring unverzichtbar?

System-Administratoren setzen APM-Tools (Application Performance Monitoring) ein, um damit Leistungsprobleme von Anwendungen ausfindig zu machen.

Application Performance Monitoring (APM) ist eine Methode, bei der ein verteiltes Softwaresystem Performance-Metriken sammelt. Dabei wird Performance-Software mindestens auf dem Anwendungsserver und der Client-Maschine eingesetzt. Bei einem fortschrittlichen APM-Tool befindet sich Monitoring-Software im gesamten Netzwerk. Auf diese Weise greifen Sie Daten von mehreren Punkten ab.

Beim Performance Monitoring wollen Sie spezielle Anwendungsmetriken auf dem Netzwerkpfad zwischen Client und Server sammeln. Die Performance-Daten sind sehr gut aufgeschlüsselt und damit können Sie spezielle Teile einer Client-Server-Transaktion identifizieren, die Performance-Probleme verursachen können.

Netzwerke, Server und Betriebssysteme werden immer stärker virtualisiert. Deswegen wird ein robustes Tool für Application Performance Monitoring zur Pflicht. Andernfalls haben Entwickler keine Einblicke, ob der Code in Ihrer Anwendung die Ursache des Problems darstellt. Möglicherweise ist auch die darunterliegende virtuelle Umgebung schuld.

Es gibt ganz einfach zu viele Variablen. Mit einem Schuss ins Blaue finden Sie die Ursache eines Performance-Problems deswegen eher selten. Wollen Sie wirklich und gezielt herausfinden, was die Performance beeinträchtigt, dann überwachen Sie eine Transaktion von der Client-Seite aus.

Den meisten IT-Abteilungen reichen Application Performance Monitoring Tools, um den Großteil der Probleme in einem produktiven Netzwerk zu finden, die mit Anwendungen zusammenhängen. Brauchen Sie allerdings Details zur Leistung auf einer tieferen Ebene, dann kommen Application Performance Management Tools ins Spiel.

Performance Management Tools arbeiten sehr ähnlich wie Performance Monitoring Tools. Beide setzen auf Baselining und Analyse der gesammelten Daten. Daraus formt die Software ein Gesamtbild, das Aufschluss über die Probleme geben soll. Performance Management Tools weisen aber nicht nur einfach auf Probleme wie hohe Speicherzuordnung und CPU-Spitzen hin, die von der Anwendung verursacht werden. Sie untersuchen bis auf Code-Ebene, um den schuldigen Anwendungs-Code zu finden.

Aus diesem Grund eignen sich Application Performance Management Tools besser für Anwendungsentwickler und weniger für Administratoren von Servern und Applikationen.

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Artikel wurde zuletzt im Februar 2017 aktualisiert

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