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VMware-Tipp: Korrekte Zeitsynchronisation virtueller Linux-Maschinen

VMware empfiehlt NTP für die Zeitsynchronisation virtueller Linux-Maschinen. Außerdem sollten Sie die Kernel-Parameter überprüfen und richtig setzen.

Unsere virtuellen Linux-Maschinen verlieren ihre Zeitsynchronisation sehr häufig. Wie kann man die Zeit in virtuellen Linux-Maschinen synchron halten?

Die Zeitsynchronisation in virtuellen Maschinen ist sehr wichtig, wenn Sie bestimmte Aufgaben erledigen wollen. Dazu gehören das Erstellen und die Wiederherstellung von Snapshots zu ausgewählten Zeiten. Auch zeitgesteuerte Wartungsaufgaben hängen von einer korrekten Konfiguration ab.

Bei virtuellen Linux-Maschinen rät VMware zu Zeitsynchronisation mittels NTP (Network Time Protocol). So stellt sich die Zeit in der virtuellen Maschine selbständig richtig.

Haben Sie NTP konfiguriert, sollten Sie VMware Tools Time Synchronization deaktivieren. Ansonsten haben Sie zwei Synchronisations-Mechanismen, die miteinander wetteifern.

Während der Zeitsynchronisation-Intervalle via NTP hängt die Zeit von der „lokalen Zeit“ Ihrer virtuellen Maschine ab. Weil es hier keine echte Uhr gibt, könnte es das Problem der Zeitverschiebung sein.

Sie sollten außerdem die korrekten Kernel-Parameter für Ihre im Einsatz befindliche Linux-Distribution überprüfen und setzen. Aktuelle Distributionen wie Red Hat Enterprise Linux 6 (RHEL) und SUSE Linux Enterprise Server 11 (SLES) benötigen keine zusätzlichen Parameter. Weil viele Vmware-Appliances auf SLES 11 basieren, ist keine weitere Konfiguration notwendig.

Eine Liste mit Linux-Distributionen und den dazugehörigen Kernel-Parametern finden Sie in VMware Knowledge Base in dem Artikel 1006427.

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