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So funktioniert dynamische Optimierung in System Center Virtual Machine Manager

Die dynamische Optimierung ist eine Funktion zum Load Balancing in System Center Virtual Machine Manager. So funktioniert die Technik.

Wie funktioniert die dynamische Optimierung in Microsoft System Center Virtual Machine Manager (SCVMM)?

Die dynamische Optimierung (Dynamic Optimization) ist ein Feature von System Center Virtual Machine Manager (SCVMM), das virtuellen Maschinen (VMs) einen Lastenausgleich über Host-Cluster von Hyper-V, vSphere und XenServer erlaubt, die Live-Migration unterstützen. Dieses Feature kann die Effizienz und Ressourcenkonkurrenz in geclusterten Umgebungen verbessern helfen.

Bevor man SCVMM allerdings das Load Balancing über einen Host-Cluster hinweg erlauben kann, gilt es zwei Einstellungen zu berücksichtigen, die auf der Eigenschaftenseite einer VMM-Host-Gruppe konfiguriert werden:

  • Erstens muss eine korrekte Intervallzeit angegeben werden. Die Einstellung mit der Bezeichnung Automatically migrate virtual machines to balance load at this frequency ermöglicht die Auswahl in Minutenschritten.
  • Zweitens müssen die Schwellenwerte für CPU, Speicher, Disk-I/O und Netzwerk-I/O konfiguriert werden, die SCVMM als Vergleichswerte für die Ist-Zustände verwenden wird.

Wenn die dynamische Optimierung aktiviert wird, dann verlässt sich SCVMM auf eine Timer-Funktion, startet das Features und prüft automatische Möglichkeiten zum Lastausgleich. Im Ausgangszustand beträgt das Intervall für das Starten der Dynamic Optimization zehn Minuten.

Zunächst fragt der von SCVMM genutzte Timer die konfigurierten VMM-Host-Gruppen ab. Dann befragt der SCVMM-Timer die VMM-Host-Gruppe nach einer Liste der Host-Cluster, die mit Live-Migration konfiguriert sind. Es ist wichtig zu verstehen, dass die dynamische Optimierung ausschließlich mit Host-Clustern arbeitet. Die Optimierung funktioniert weder mit alleinstehenden Virtualisierungs-Hosts noch mit Hosts im Wartungsmodus.

Als Nächstes startet SCVMM die Überwachung der Ressourcennutzung aller Knoten innerhalb der Host-Cluster. Die Timer-Funktion besorgt sich aktuelle Ressourcenwerte für CPU, RAM, Disk-I/O und Netzwerk-I/O von jedem einzelnen Cluster-Node. Die Timer-Funktion vergleicht diese Werte mit den vorgegebenen Schwellenwerten, die der Administrator in der Registerkarte für die Dynamic Optimization auf der Eigenschaftenseite für die SCVMM-Host-Gruppe vorgegeben hat und vergleicht diese Werte danach mit denen aus dem vorherigen Schritt.

Fällt eine Ressourcenverfügbarkeit unter den für die VMM Host-Gruppe vorgegebenen Schwellenwert, so führt die VMM Timer-Funktion die Optimierung des Hosts aus, um die VMs über Host-Cluster hinweg auszubalancieren.

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