F

SAP HANA schrittweise implementieren oder doch auf einmal?

Die Installation von SAP HANA ist keine leichte Aufgabe. Lesen Sie, warum sich Miracle-Gro für eine schrittweise Implementierung entschieden hat.

Als sich das Gartenbau-Unternehmen Scotts Miracle-Gro für die Implementierung von SAP HANA entschied, musste es mehrere Entschlüsse fassen. Eine der wichtigsten Entscheidungen war, ob sie HANA auf einmal oder schrittweise installieren sollten. Warum hat sich Miracle-Gro letztlich für eine schrittweise Implementierung von SAP HANA entschieden?

„Wir setzen SAP HANA erst seit kurzem ein. Dabei wollten wir die In-Memory-Appliance nicht mit einem großen Knall implementieren, da wir nur wenig über die Plattform wußten“, sagt Srini Muddala, Manager für Business Warehouse und Intelligence bei Scotts. Miracle-Gro entschied sich für einen zwei Phasen-Ansatz, da man zu erst sehen wollte, was HANA für das Unternehmen leisten kann. Zudem benötigte der Gartenbauspezialist ein Backup-System. „In der ersten Phasen untersuchten wir, wie das System arbeitet und wie es sich im Vergleich zum alten System verhält“, begründet Muddala den Ansatz.

In der ersten Phasen sammelte der BW-Experte zudem alle Reports der leitenden Angestellten, so dass sie ihnen in der Folge zeigen konnten, was SAP HANA für sie leisten kann und dass diese ein Gefühl für die In-Memory-Datenbank bekommen. War diese Phase abgearbeitet, konnte Miracle-Gro mit der zweiten Phase beginnen.

Muddala verweist allerdings darauf, dass eine schrittweise HANA-Implementierung die Kosten in die Höhe treiben kann. Allerdings engagierte das Unternehmen auch keine externen SAP- oder andere Implementierungs-Partner, sondern setzte ausschließlich auf interne Ressourcen. Somit war der verwendete Ansatz etwas kostspieliger, allerdings nicht so teuer wie externe Dienstleister.

„Es hängt alles von Ihren den ab“, sagt Muddala. „Wenn man nur eine kleine Menge Daten hat, gibt es keinen Grund, unseren Ansatz zu wählen.“ Miracle-Gro hatte allerdings zum Zeitpunkt der Implementierung vier Terabyte Daten. Daneben nutzte die Firma viele verschiedene Datenmodelle, sodass man sich für ein Vorgehen in zwei Phasen entschied.

Folgen Sie SearchEnterpriseSoftware.de auch auf Facebook, Twitter und Google+!

Artikel wurde zuletzt im September 2014 aktualisiert

Erfahren Sie mehr über Business-Software

- GOOGLE-ANZEIGEN

ComputerWeekly.de

Close