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Open Network Operating System: Was bringt das Emu-Update für CORD?

Das sogenannte Emu-Update des Open Network Operating System bringt zusätzliche Funktionen für CORD. Analyst Dan Conde erklärt was neu ist.

Die ONOS-Community (Open Network Operating System) hat eine neue Version ihres SDN-Frameworks, genannt Emu, freigegeben. Wichtige Updates enthalten Beiträge von AT&T und ON.lab zum Konzept Central Office Re-architected as Datacenter (CORD), das mit dem Cardinal Release im Mai 2015 eingeführt wurde. Was ist beim Emu-Update von ONOS neu?

CORD ist eine Möglichkeit, mit gängigen White-Box-Switches und Servern virtuelle Netzwerkfunktionen (VNF) als Carrier-Dienste bereitzustellen. Das Open Network Operating System wird dabei als Control Plane für Leaf-Spine Network Fabrics genutzt. Das Framework ermöglicht es Telekom-Anbietern entsprechende Carrier-Funktionen in eine virtuelle Infrastruktur zu transformieren – oftmals unter Nutzung spezialisierter Hardware.

Da Network Functions Virtualization (NFV) es erforderlich macht, dass VNFs als Software-Appliances auf einer virtuellen Infrastruktur laufen, unterstützt das Emu-Release von ONOS die Integration mit der nächsten OPNFV-Version Brahmaputra. Andere Netzwerk-Controller wie OpenDaylight und OpenContrail werden ebenfalls mit OPNFV zusammenarbeiten. Die Anwender haben so zusätzlich zu ONOS weitere Optionen für Netzwerk-Controller.

Die Emu-Änderungen für CORD beinhalten Funktionen wie Unterstützung für das Resource Reservation Protocol (RSVP), Yang-Modelle von ClearPath, einen Manager für das Service Function Chaining, Zähler und QinQ Tunneling. Die Bereitstellung dieser und anderer Funktionen war für Carrier-Grade-Software-Infrastrukturen erforderlich, damit AT&T 2016 mit CORD-Feldversuchen beginnen kann.

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