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Mit Log-Dateien Replikationsprobleme bei VMware vSphere beheben

Bei Replikationsproblemen mit vSphere Replication hilft meist ein Blick auf die Log-Dateien. So lassen sich viele Probleme beheben.

Wo fange ich an, wenn ich mit Replikationsproblemen bei VMware vSphere kämpfe und weitere Informationen benötige?

Log- oder Protokolldateien sind auf der Suche nach Problemen eine der wichtigsten Quellen für weiterführende Informationen. Das gilt erst recht für komplexe Umgebungen mit gegenseitigen Hardware- und Software-Abhängigkeiten. vSphere Replication ist VMwares Hypervisor-basiertes Produkt zur Sicherung von Daten. Eine virtuelle Appliance bietet detaillierte Log-Dateien, die die hausinterne Diagnose von Problemen ebenso unterstützen können wie die Kommunikation mit dem offiziellen Support von VMware.

Probleme der Verbindung von vSphere Replication mit Microsoft SQL Server werden so etwa in der Datei hms-configtool.log im Verzeichnis /opt/vmware/hms/logs/ aufgezeichnet. In derselben Log-Datei können auch Probleme mit der Unterstützung von DB2 oder mit anderen Datenbankanwendungen vermerkt sein. 

Die Datei boot.msg deckt Probleme beim Hochfahren auf, die etwa auf Systemfehlern beruhen können, kann aber auch auf Verbindungsprobleme oder eine Menge anderer Unregelmäßigkeiten hinweisen. Solche Protokolldaten können erheblich die Zeit reduzieren, die für Isolierung und Lösung eines Problems aufgewendet werden muss.

Mit einem Webbrowser kann über das Management-Interface des Replikationsgeräts auf die Log-Dateien zugegriffen werden. Klicken Sie nach der Eingabe der Interface-URL auf den Reiter vSphere Replication Management, wählen Sie Support und klicken Sie dann auf Generate. Damit erstellen Sie eine ZIP-Datei, die sämtliche aktuellen vSphere-Replication-Logs kombiniert und über einen Downloadlink bereitstellt. Diese ZIP-Datei enthält verschiedene Log-Dateien aus unterschiedlichen Quellen, so etwa

/opt/vmware/hms/logs/

/opt/vmware/var/log/lighttpd/

/var/log/vmware/

/var/log/boot.msg

Normalerweise sollten Sie problemlos auf die einzelnen vSphere-Replication-Logs zugreifen können, allerdings kann es notwendig sein, dass der Administrator den Zugriff auf die Ordner oder das automatische Sammeln von Logs freigibt.

Log-Dateien können allerdings sehr groß werden. Etwas Speicherplatz für Ihre Log-Dateien werden Sie daher schon benötigen. VMwares vSphere Replication erzeugt jeweils eine neue Log-Datei, wenn die vorherige eine Grenze von ca. 50 Megabyte erreicht hat. 

Etwa zehn Log-Dateien werden aufbewahrt, die jeweils älteste Datei muss bei Bedarf Platz für die neueste machen. Damit ist im laufenden Betrieb in der Regel kein Eingriff mehr notwendig. Trotzdem können Sie nach Wunsch ältere Log-Dateien durch einen Klick auf Delete neben dem zu entfernenden Paket löschen.

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Artikel wurde zuletzt im April 2015 aktualisiert

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