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Ist eine neue Topologie für ein Netzwerk-Virtualisierungs-Overlay notwendig?

Eine Topologie für ein SDN-Overlay ist unter bestimmten Umständen notwendig. Doch zwingend ist eine Topologie für die Netzwerk-Virtualisierung nicht.

Ist es ein absolutes Muss? Nein. Brauchen Sie für einen effizienten Betrieb eine leistungsfähige Architektur? Wahrscheinlich ja, zumindest ab einem gewissen Punkt oder einer bestimmten Größe. Es ist aber denkbar, dass Sie ein Netzwerk-Virtualisierungs-Overlay auf konventionellen Ethernet Switches realisieren, die keine außergewöhnlichen VXLAN-Tunnelfunktionen bieten.

Kleine oder geografisch weit verstreute Unternehmen können ein lokales Netzwerk-Virtualisierungs-Overlay verwenden, ohne viel Geld in eine Infrastruktur investieren zu müssen, damit dies funktioniert.

SDN-Konfigurationen (Software-defined Networking) erzeugen in der Regel viel East-West Traffic, da virtuelle Geräte und Funktionen in der physischen Architektur frei oder auf Anforderung bewegt werden können. Das erhöht die Anforderungen an die Infrastruktur und kann dazu führen, dass Sie über ein Upgrade einiger Teile der Netzwerkinfrastruktur nachdenken, je nachdem wo Sie sich gerade im Projektzyklus befinden.

Eine Leaf-Spine-Architektur ist in diesem Zusammenhang die beste Option, allerdings keine Voraussetzung. Andere Topologien funktionieren unter bestimmten Umständen ebenfalls. Ein Beispiel ist QFabric von Juniper Networks. Viele Unternehmen starten ein Projekt für ein Network-Virtualisierungs-Overlay mit der vorhandenen Infrastruktur, da die Auffrischungszyklen für Switches sehr lang sind.

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