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DoS-Attacken auf Cloud-ERP-Systeme behandeln

Cloud-ERP-Systeme sind zwar eher Ziel eines DoS-Anriffs. Doch Service-Provider bieten auch mehr Schutz, als dies in einem eigenen Netzwerk möglich ist.

Wir sind ein kleines Produktionsunternehmen, dass sein ERP-System zukünftigt als Cloud-Service verwenden möchte. Wie besorgt sollten wir sein, dass unser ERP-System Ziel von Denial-of-Service- (DoS-) Attacken ist? Gibt es Maßnahmen zur Verhinderung oder Bekämpfung dieser Angriffe?

Das Beste ist: Sie lesen das Kleingedruckte und verhandeln die Sevice-Level-Agreements (SLAs) sorgfältig. Seriöse Cloud-Provider teilen Ihnen ihre aufgezeichneten Ausfallzeiten mit. Einige akzeptieren darüber hinaus Sanktionen, wenn ein bestimmtes Service Level nicht eingehalten wird. Die meisten Anbieter haben zudem mehr integrierte Redundanzen als Sie jemals selbst implementieren können. Beim Schutz vor Naturkatastrophen oder ähnlichen Vorfällen ist man bei diesen Providern auf der sicheren Seite.

Denial-of-Service- (DoS-) Attacken bedeuten allerdings, dass das System oder Netzwerk böswillig angegriffen wird. Das kann natürlich auch passieren, wenn man sein eigenes Netzwerk betreibt, vor allem, da immer mehr ERP-Lösungen web-basiert sind. Als kleiner oder mittelständischer Hersteller ist es eher unwahrscheinlich, dass Sie Ziel eines Angriffs werden. Es sei denn, die DoS-Attacke passiert zufällig. Unter Umständen ist man als Teil eines größeren Netzwerks anfälliger für Angriffe. Doch gleichzeitig bietet es auch mehr Schutz. Sie sollten also immer genau auf die Schutzmaßnahmen ihres Providers schauen und daran denken: Dieser hat genauso viel zu verlieren wie Sie.

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