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Die Datenintegration bei Adobe mit Hadoop und SAP HANA

Adobe trackt alle Aktivitäten seiner Nutzer und packt die Daten in Hadoop. Wie sieht der Anwendungsfall aus, um Hadoop mit SAP HANA zu integrieren?

Adobe verwendet die SAP-Software Data Services, um Hadoop-Daten in SAP HANA zu laden. Wann machte die Nutzung von Hadoop für das Datenmanagement  von Adobe Sinn? Wieso ist es wichtig, einen spezifischen Anwendungsfall für Datenprojekte und vor allem für Hadoop zu haben?

Adobe nutzt Hadoop mit SAP Data Services aufgrund der großen Datenmenge, die anfällt. Hadoop trackt für uns alle Ereignisse in der Adobe Creative Cloud. Wir haben rund 2,5 Millionen zahlende und 12 bis 15 Millionen freie Anwender. Alles, was diese Nutzer in der Adobe Creative Cloud machen, wird in das Hadoop-System gestreamt. Daher haben wir in der Vergangenheit ein wirkliches Big-Data-Problem bekommen.

Die ursprüngliche Entscheidung für die Implementierung von Hadoop kann ich leider nicht beschreiben, da ich nicht involviert war. Doch wenn ich mir das Ergebnis heute betrachte, macht das Projekt auf Basis der Datenmenge und der Anzahl der verfolgten Ereignisse Sinn.

Es ist wichtig, den Anwendungsfall für Hadoop genau zu definieren, da allein Hadoop schon komplex ist. Die Integration von Hadoop mit einer analytischen Appliance wie SAP HANA ist allerdings noch komplexer. Viele Anwender sind wohl eher damit vertraut, ihre Daten mit einer konventionellen relationalen Datenbank zu verwalten. Es ist somit auch einfacher, eine relationale Datenbank zu nutzen, als herauszufinden, wie Hadoop funktioniert. Zudem gibt es viel mehr Anwender, die Erfahrung mit Oracle und dem SQL Server haben. Auch hier ist es einfacher jemanden zu finden, der sich mit diesen Datenbanken auskennt, als umfangreiche Erfahrungen mit Hadoop hat und weiß, wie sich die Daten in SAP HANA integrieren lassen.

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