Windows XP wird im Frühjahr 2014 zum Risikofaktor

Obwohl Windows XP von Unternehmen noch produktiv eingesetzt wird, stellt Microsoft den Support hierfür nächstes Jahr ein. Das Risiko ist erheblich.

Microsoft stellt den Support für Windows XP und Office 2003 zum 8. April 2014 endgültig ein. Es wird definitiv keine Aktualisierungen, Sicherheitsupdates sowie technischen Support mehr von Microsoft geben. Unternehmen, die Windows XP noch im Einsatz haben, setzen sich einem vermeidbaren Risiko aus. Gründe für den „Noch-“Einsatz von Windows XP können beispielsweise sein, dass Spezialsoftware nicht für die aktuellen Betriebssysteme von Microsoft zur Verfügung stehen und die alten Windows-XP-Lizenzen belasten das Budget schon lange nicht mehr.

Nach der Statistik von Net Application sinken die Nutzerzahlen von Windows XP. Zum Vergleich: Im September 2013 waren es 31,42 Prozent, Januar 2013 betrug der Wert noch 39,51 Prozent. Dagegen stiegen im gleichen Zeitraum die Nutzerzahlen von Windows 7 sowie Windows 8 kontinuierlich. Des Weiteren kommt eine Studie von IDC im Auftrag von Microsoft aus Mai 2012 zum Schluss, dass der Einsatz von Windows XP zu erheblichen finanziellen Mehrbelastungen führt. Hierzu gehöre vermehrte Helpdesk-Anfragen sowie nach Malware-Attacken notwendiges Rebooting. Misstrauische Nutzer werden hier allerdings einwenden, dass dieses Ergebnis ganz im Interesse des Auftraggebers der Studie liegt.

Warum aber auf jeden Fall noch genügend Zeit für einen Wechsel auf Windows 7 oder Windows 8.1 bleibt, erfahren Sie im Beitrag „Windows XP: Never change a running System?“ auf Business-Cloud.de.

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