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Vergleich der besten Management-Tools für virtuelle Umgebungen

Beim Kauf eines Management-Tools für virtuelle Umgebungen gibt es viele Kriterien. Ein Blick auf Lizenzierung, Reporting, und Self-Service-Funktionen.

Wer auf der Suche nach Management-Tools für virtuelle Umgebungen ist, der sollte im ersten Schritt zunächst den eigentlichen Bedarf ermitteln – ist es überhaupt nötig, dedizierte Tools anzuschaffen? Im zweiten Schritt gilt es dann, sich einen Überblick über die möglichen Funktionen zu verschaffen, die moderne Management-Tools bieten. In vielen Fällen ist es dann gar nicht nötig, allzu umfangreiche Tools anzuschaffen.

In diesem Artikel gehen wir nun der Frage nach, wie die bekanntesten Management-Tools im Vergleich zu einander abschneiden und helfen bei der Frage, welche Verwaltungslösung am besten in die eigene Umgebung passt.

Lizenzierung

Die Lizenzierung gehört zu den essentiellen Faktoren bei der Prüfung, welche Management-Tools für virtuelle Umgebungen gekauft werden sollen. Diese Tools werden auf unterschiedlichste Weise lizenziert. Es dürfte einleuchten, wie wichtig es ist, dass die Software der Wahl ein Lizenzierungsmodell aufweist, das zu den finanziellen Rahmenbedingungen und funktionalen Bedürfnissen des eigenen Unternehmens passt. Wie groß ist das Unternehmen? Wie viele virtuelle Maschinen (VMs) müssen verwaltet werden? Diese Fragen spielen bei der Lizenzierung eine wichtige Rolle.

Kleineren Unternehmen mit begrenztem Budget ist eher eine Software zu empfehlen, die als Open-Source-Version oder als Basisversion günstig oder sogar kostenlos verfügbar ist. VMware beispielsweise bietet eine Standard-Edition namens VMware vCenter Server Essentials an, die für sehr kleine virtualisierte Umgebungen vorgesehen ist.

Microsoft System Center 2012 R2 Virtual Machine Manager verfügt ebenfalls über zwei Lizenzierungsoptionen. Die Standard Edition ist hierbei eine Option für nicht-virtualisierte oder nur leicht virtualisierte Umgebungen. Eine weitere Möglichkeit bei einem begrenzten Budget wäre Citrix XenCenter, das unter BSD2-Lizenzbedingungen angeboten wird. Diese Software ist Open Source und als kostenloser Download verfügbar. Diese Optionen halten die Lizenzkosten niedrig und sind vor allem für Unternehmen sinnvoll, deren IT-Umgebung nicht allzu stark virtualisiert ist.

Sind im Unternehmen ausreichend Budget-Mittel und eine hochgradig virtualisierte IT-Landschaft vorhanden, so finden sich auch hierfür entsprechende Lizenzoptionen. Von VMware gibt es die Lizenz VMware vCenter Server Standard, die sich an größere Unternehmen richtet. Sie verfügt über dieselben Fähigkeiten wie die Lizenz vCenter Server Foundation, ermöglicht darüber hinaus aber auch noch die IT-Orchestrierung.

Microsoft System Center 2012 R2 Virtual Machine Manager bietet demgegenüber eine Datacenter Edition – eine Lizenzoption für massiv virtualisierte Umgebungen. Dell Foglight und SolarWinds Virtualization Manager bieten in ihren Enterprise Editionen beide Sockel-basierte Lizenzoptionen.

Plattformübergreifende Funktionalität

Die Unterstützung plattformübergreifender Funktionalitäten ist nicht für jedes Unternehmen ein gleich wichtiges Feature. Gerade Unternehmen, die unterschiedliche Hypervisoren einsetzen, sollten aber auf diesen Punkt achten. In solchen Situationen ermöglicht es die plattformübergreifende Unterstützung, verschiedene Virtualisierungs-Plattformen über eine einzige Konsole zu verwalten.

Keines der plattformübergreifenden Produkte arbeitet aber so gut wie das native Management-Tool des Hypervisor-Anbieters. Das beste Verwaltungswerkzeug für Hyper-V ist nun einmal das von Microsoft – System Center Virtual Machine Manager (SCVMM). In gleicher Weise ist vCenter Server von VMware das beste Management-Tool für ESXi.

Es gibt einige Tools, die eine vergleichsweise gute plattformübergreifende Unterstützung anbieten. Turbonomics (vormals bekannt als VMTurbo), Dell Foglight, Embotics vCommander, SolarWinds Virtualization Manager und Splunk Virtualization Monitoring bieten alle Unterstützung für die am häufigsten eingesetzten Hypervisoren.

Allerdings gibt es durchaus Unterschiede dabei, wie welcher Hypervisor unterstützt wird, da die einzelnen Hypervisoren durchaus unterschiedlich arbeiten. Ein perfektes Beispiel hierfür ist Microsoft System Center Virtual Machine Manager. Dieses Tool bietet umfassende Unterstützung zur Verwaltung von Hyper-V und eingeschränkte Unterstützung für die Verwaltung von VMware ESXi und Citrix XenServer.

Auch wenn das Tool zwar VMware- und Citrix-Umgebungen verwalten kann, werden Administratoren oft zusätzlich doch zu den nativen Verwaltungswerkzeugen greifen, um die nicht in manchen Bereichen mangelnde Unterstützung von SCVMM für konkurrierende Hypervisor zu kompensieren.

Unterstützung von VM-Vorlagen

Auch wenn es in virtuellen Umgebungen eine Vielzahl von VM-Vorlagen oder Templates gibt, dienen Vorlagen im Allgemeinen als Werkzeug zur Automatisierung von VM-Bereitstellungen. In einfachen virtuellen Umgebungen können Vorlagen nicht nur zur Verringerung der administrativen Lasten beim VM-Deployment dienen, sondern werden auch genutzt, um sicherzustellen, dass VMs in Übereinstimmung mit den Richtlinien des Unternehmens konfiguriert sind.

Vorlagen können auch ein wichtiges Feature für Private- oder Hybrid-Cloud-Umgebungen sein, in denen das Self-Service-Provisioninig virtueller Maschinen möglich ist. Die Bereitstellung basiert in solchen Fällen fast immer auf der Nutzung vorkonfigurierter Vorlagen.

Viele Management-Tools für virtuelle Umgebungen unterstützen die Nutzung von Vorlagen bei der VM-Bereitstellung. Darunter zum Beispiel VMware vCenter, Citrix XenCenter, Turbonomics, Microsoft SCVMM und 5Nine Manager. Einige der anderen Tools bieten zumindest eine indirekte Unterstützung für Vorlagen.

Änderungen an laufenden VMs

VMs sind schon ihrer Natur nach hochgradig dynamisch. Native Tools für Hypervisoren, so wie VMwares vSphere Web Client oder Microsofts Hyper-V Manager, ermöglichen es, VMs während des Betriebs zu verändern. Die dafür erlaubten Modifikationen unterscheiden sich allerdings je nach Anbieter des Hypervisors.

Üblicherweise sind jedoch Dinge wie die Speicherzuweisung an die VM, das Hinzufügen einer virtuellen Festplatte oder der Umzug der VM auf einen anderen Server mit im Angebot. Management-Tools von Drittanbietern sollten solche Funktionalität idealerweise ebenfalls bieten, damit Administratoren nicht für die alltägliche Wartung der VMs auf native Verwaltungswerkzeuge zurückgreifen müssen.

Wenig überraschend bieten die Tools der Hersteller in der Regel die meisten Optionen für Änderungen an laufenden VMs. Darunter fallen etwa VMwares vCenter, Microsofts SCVMM und Citrix XenCenter. Die meisten Tools von Drittanbietern sind dagegen nicht auf die granulare, manuelle Verwaltung virtueller Maschinen ausgelegt. Ausnahmen hierbei wären 5Nine Manager, der nahezu dieselben Hyper-V-Verwaltungsfähigkeiten bietet wie der native Hyper-V Manager, und SolarWinds Virtualization Manager, der sehr grundlegende VM-Verwaltungsmöglichkeiten bietet.

Massenspeicherverwaltung

Die große Mehrheit heute bestehender virtueller Maschinen verlässt sich zur Speicherung von Konfigurationsdateien und virtuellen Festplatten auf physischen Massenspeicher. Im Mindestfall muss eine Verwaltungssoftware zur Server-Virtualisierung in der Lage sein, mit dem physischen Massenspeicher zu interagieren, um virtuelle Festplattendateien zu erstellen, zu modifizieren oder zu verlagern. Einige Produkte bieten allerdings noch weitergehende Möglichkeiten zur Massenspeicherverwaltung an.

Unternehmen, die lediglich grundlegende Überwachungsfähigkeiten, aber keine richtige Massenspeicherverwaltung benötigen, sind mit 5Nine Manager, Embotics vCommander oder SolarWindows Virtualization Manager gut beraten. Diese Tools bieten eine für allgemeine Zwecke ausreichende Überwachung an.

Splunk Virtualization Monitoring ist ebenfalls eine gute Wahl für die Massenspeicherüberwachung, allerdings nur für Unternehmen, die NetApp Data ONTAP Massenspeicher einsetzen. Turbonomics bietet ebenfalls einige nette Überwachungsmöglichkeiten für Massenspeicher, benötigt aber eine zusätzliche Komponente namens Storage Control Module, die für die Zusammenarbeit mit Massenspeicher von NetApp und EMC ausgelegt ist.

Wenn es um richtige Massenspeicherverwaltung geht, die über das Anlegen, Modifizieren und Verlagern virtueller Festplattendateien hinausgeht, so sollte der Blick auf die native Unterstützung des Herstellers der jeweiligen Speicherlösung fallen. VMware vCenter und Citrix XenCenter bieten beide tiefgreifende Erfassung spezifischer Hardware für Massenspeicher, vCenter allerdings ist abhängig von der Nutzung weiterer Plug-ins.

Möglichkeit zum Chargeback

Chargebacks ermöglichen es IT-Abteilungen, internen Kunden, meist also Fachabteilungen im Unternehmen, die in Anspruch genommenen Ressourcen in Rechnung zu stellen. Angesichts der Vielfalt unterschiedlicher Geschäftsmodelle nutzt aber natürlich nicht jede Firma Chargebacks, sie sind aber gerade dort weit verbreitet, wo Private und Hybrid Clouds im Einsatz sind.

Prinzipiell kann aber natürlich jedes Unternehmen die Möglichkeit zu Chargebacks nutzen. Tatsächlich gibt es auch viele Fälle, in denen Chargebacks als Mechanismus für die Kostenerfassung genutzt werden, ohne dass diese Kosten dann tatsächlich irgendjemandem berechnet würden. Dieses Vorgehen nennt man Showback und soll das Kostenbewusstsein schärfen.

Software zur Verwaltung virtueller Umgebungen mit nativer Chargeback-Unterstützung wären beispielsweise Embotics vCommander, SolarWinds Virtualization Manager, Dell Foglight und Splunk Virtualization Monitoring. Splunks Fähigkeiten werden allerdings eher als Change Tracking und Asset Reporting denn als Chargeback vermarktet.

Andere Hersteller bieten Chargeback-Fähigkeiten über die Nutzung zusätzlicher Software. Microsoft aktiviert Chargeback über System Center Operations Manager, während VMware Chargebacks über vRealize Business Enterprise realisiert. Citrix bietet Chargeback-Funktionalität über das XenServer Workload Balancing.

Self-Service-Provisioning

Das Self-Service-Provisioning virtueller Maschinen wird nur in Private- oder Hybrid-Cloud-Umgebungen genutzt, um autorisierten Anwendern die Möglichkeit zu geben, selbst VMs anzulegen. Prinzipiell richtet sich das Self-Service-Provisioning natürlich vor allem an große, hochgradig virtualisierte IT-Umgebungen und sollen die IT-Abteilung vor der Flut an individuellen Nutzeranfragen zur Bereitstellung von Services und VMs befreien. Diese Art der Automatisierung ist ein wesentliches Kennzeichen von Cloud-Umgebungen.

Da die Self-Service-IT derzeit noch eher ein Nischendasein fristet, bieten die meisten Softwarelösungen zum Management virtueller Umgebungen entsprechende Möglichkeit nicht von sich aus an. Die erwähnenswerte Ausnahme wäre hier Embotics vCommander, mit dem sich über Quotas und Service-Kataloge Self-Service-Funktionen einrichten lassen.

Manche Hersteller ermöglichen das Self-Service-Provisionierung auch durch die Nutzung externer Software. VMware zum Beispiel über vRealize Automation. Microsofts SCVMM kann zwar als Self-Service-Umgebung konfiguriert werden, verfügt aber nicht über die notwendige Client-Komponente. Ein üblicher Ansatz ist dabei die Nutzung des Azure Packs.

IT-Automatisierung

Die IT-Automatisierung kann in einer virtuellen Umgebung vielen Zwecken dienen, von der VM-Provisionierung bis hin zur Rückgewinnung von Ressourcen.

Auch wenn die meisten Lösungen für die Verwaltung virtueller Umgebungen irgendeine Art von Automatisierungsfunktionen anbieten, unterscheiden sich diese Möglichkeiten zwischen den Produkten in erheblicher Weise. Zum Beispiel nutzt Turbonomics die Automatisierung zur Überwachung von VM-Workloads in Echtzeit und verteilt Ressourcen dann auf Bedarfsbasis neu, um eine ausreichend Performance der Umgebung sicherzustellen. Ein weiteres Beispiel ist Dell Foglight, das selbst entdeckte Probleme automatisch beheben kann.

Dabei beinhalten natürlich nicht alle Management-Tools für virtuelle Umgebungen native Automatisierungsmöglichkeiten. Hypervisor-Hersteller neigen eher dazu, die IT-Automatisierung über separate Produkte bereitzustellen. VMware beispielsweise bietet dies über vRealize Orchestrator, Microsoft wiederum über System Center Orchestrator. Auch wenn Citrix kein wirkliches Tool für die Automatisierung mit XenServer im Portfolio hat, so gibt es doch immerhin ein PowerShell Snap-in, mit dem ein gewisser Grad an Automatisierung erreicht werden kann.

Reporting

Eine gute Reporting-Engine sollte ebenfalls als essentielle Anforderung an Management-Tools für virtuelle Umgebungen gelten. Reporting-Funktionen können Administratoren dabei unterstützen, den Verbrauch von Hardwareressourcen sowie die VM-Performance und Lizenznutzung zu prüfen. Außerdem können Berichtsdaten nützlich für die Kapazitätsplanung sein.

Die meisten Tools zur Verwaltung virtueller Umgebungen verfügen über umfangreiche Reporting-Funktionen. Einige dieser Werkzeuge fokussieren sich auf einen spezifischen Aspekt einer Virtualisierungs-Plattform, während andere generellerer Natur sind. Dell Foglight zum Beispiel fokussiert sich hochgradig auf die SLA-Compliance.

Erwähnenswert ist dabei, dass manche Hersteller den Kauf eines Zusatzprodukts für das Reporting voraussetzen. VMware zum Beispiel nutzt vRealize Log Insight als primäres Reporting-Tool, während die meisten Berichtsfunktionen von Microsoft in System Center Operations Manager eingebaut sind.

Die eine Lösung für alle gibt es nicht

Bei alle den Unterschieden gibt es natürlich nicht die eine Lösung für alle Unternehmen und Anwendungsfälle. Alle Management-Tools sind zumindest teilweise abhängig von anderer Software und keine ist alleine ausreichend für die Verwaltung virtueller Umgebungen.

Für Unternehmen, die tatsächlich nur einen einzigen Hypervisor verwenden, empfiehlt sich das Verwaltungswerkzeug des entsprechenden Herstellers (vCenter für VMware, SCVMM für Hyper-V). Zusätzliche Tools können die Überwachungsmöglichkeiten deutlich verbessern, sollten aber als Bereicherungen des nativen Hypervisor-Verwaltungswerkzeugs angesehen werden und nicht als vollständiger Ersatz. Es wird immer Fälle geben, in denen ein Produkt wie vCenter oder VMM benötigen wird, um Konfigurationsänderungen im Low-Level-Bereich der virtuellen Umgebung vorzunehmen.

Das beste Produkt für die eigene virtuelle Umgebung bestimmt sich letztendlich über die bestehende Infrastruktur, den Erwartungen bezüglich der weiteren Entwicklung in der Zukunft und natürlich nach dem jeweiligen Verwaltungsbedarf.

Betreibt ein Unternehmen derzeit eine Umgebung mit mehreren Hypervisoren und sucht eine Verwaltungslösung für den Alltag (im Gegensatz zum Monitoring), so wird man wohl eher eine Kombination aus beiden Tools benötigen. Microsoft SCVMM ist das beste Werkzeug für die Verwaltung plattformübergreifender Workloads. Wer allerdings auch VMware-Umgebungen verwalten will, der wird um vCenter Server kaum herumkommen.

Virtual Machine Manager kann nämlich lediglich VMware-Server verwalten, die mit vCenter verbunden sind. Außerdem gibt es einige Verwaltungsaufgaben auf Low-Level-Ebene, die durch Nutzung eines nativen Verwaltungswerkzeugs erledigt werden müssen, weil externe Tools wie SCVMM für VMware-Umgebungen den Versionssprüngen der nativen Hypervisor-Plattform hinterherhinken.

Wenn es um das Monitoring heterogener Hypervisor-Umgebungen geht, dann sollten Embotics vCommander und Dell Foglight ganz oben auf der Liste stehen. Beide Produkte unterstützen eine Vielzahl von Hypervisoren und eignen sich bestens zur Überwachung der virtuellen Infrastruktur.

Benötigen Unternehmen Self-Service-Funktionen, dann sollte ebenfalls zu Embotics vCommander gegriffen werden, der unter den hier behandelten Tools die beste Nutzererfahrung bietet. Microsoft Virtual Machine Manager macht seine Arbeit zwar ebenfalls gut, benötigt aber das Azure Pack, das zwar kostenlos erhältlich, aber enorm kompliziert zu konfigurieren ist.

Auch wer einen großen Fokus auf die IT-Automatisierung legt, sollte seinen Blick auf Embotics vCommander richten. Das Tool ermöglicht das automatische Durchführen von Routinearbeiten, so wie den Beitritt zu einer Domäne. Es ist ebenso möglich, sowohl die Provisionierung als auch die De-Provisionierung von VMs zu automatisieren, was bei der Verminderung des VM-Wildwuchses hilft.

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Artikel wurde zuletzt im November 2016 aktualisiert

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