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Netzwerkanalyse für die schnelle Lösung von Serviceproblemen einsetzen

Wenn die IT-Abteilung Tools für Netzwerkanalyse einsetzt, dann lassen sich Ursachen von Problemen schneller identifizieren und ausmerzen.

In unserer wettbewerbsintensiven Zeit müssen sich Unternehmen auf Ihre IT-Infrastruktur ohne Wenn und Aber verlassen können. Lange Ausfallzeiten sind nicht akzeptabel und viele Endanwender bringt sogar jeglicher Ausfall auf die Palme.

Fällt das Netzwerk aus, dann steht das Geschäft, weil die Produktivität der Anwender gegen Null geht. Die Kommunikation ist massiv eingeschränkt und der Kundenservice ist in so einem Fall praktisch nicht mehr vorhanden. Deswegen befindet sich die IT-Abteilung immer in einem Hase-und-Igel-Spiel. Hardwareausfälle müssen frühzeitig erkannt werden. Das gilt ebenfalls für Routing-Probleme, Stromausfälle, Datenstau und Angriffe auf die IT-Sicherheit. Auch Fehler bei der Konfiguration sind zu vermeiden und andere Probleme lösen die Administratoren am besten, bevor sie passieren. Ansonsten ist das Netzwerk irgendwann offline. Rechnen wir als Beispiel, dass die Minute Ausfallzeit 5.000 Euro und mehr kostet, dann können sich Firmen den Ausfall ihres Netzwerks im Grunde genommen nicht erlauben.

Dass die Ressourcen für die Aufrechterhaltung des Netzwerks eingeschränkt sind, macht es der IT-Abteilung auf keinen Fall einfacher. Deswegen sehen sich Administratoren immer nach effizienten Management-Tools für das Netzwerk um, die mit den heutigen und sich ständigen weiterentwickelnden Umgebungen umgehen können. Der Einsatz von Netzwerkanalyse kann helfen.

Die IT-Abteilungen fragen nach Tools, mit denen sie mehr mit weniger Aufwand erledigen können. Deswegen statten Anbieter von Netzwerk-Management-Produkten ihre Plattformen mit fortschrittlichen Leistungsmerkmalen aus, die stark auf Automatisierung setzen. Die Anbieter nutzen immer mehr die Fortschritte bei der Netzwerkanalyse und dem sogenannten Cognitive Computing. Solche Technologien werden in die eigenen Produkte implementiert, damit Netzwerk-Administratoren Probleme und Vorfälle schneller erkennen und lösen können. Solche Anwendungen versprechen außerdem mehr proaktive Möglichkeiten beim Netzwerk-Management, indem die IT-Abteilung tiefere Einblicke in Statistiken bekommen. Dadurch können die Techniker die Netzwerke so optimieren, dass die bestmögliche Performance herauskommt.

Immer einen Schritt voraus

Das Netzwerk selbst war schon immer eine reichhaltige Quelle für die IT-Abteilung. Damit ließ sich der Ursprung eines Problems isolieren oder diagnostizieren. Die Herausforderung beim Einsatz von Netzwerkanalyse ist, den Traffic und die dazugehörigen Statistiken zu durchkämmen, um den Grund für einen Vorfall identifizieren zu können.

Analyse, kognitives Computing und hochmoderne lernfähige Technologien stellen Mechanismen zur Verfügung, um Informationen in einen Zusammenhang bringen zu können. Daraus schließen die IT-Profis im Anschluss, wo die Ursache eines Problems liegt. Netzwerkanalyse kann alle im gesamten Unternehmen gesammelten Daten verbinden. Solche Informationen sind unverzichtbar, wenn die IT-Abteilung Probleme in nahezu Echtzeit finden und ausmerzen möchte. Die Netzwerktechniker können außerdem auf Trendanalyse setzen. Auf diese Weise finden sie heraus, ob es für das Routen von Traffic bessere Wege gibt. Darüber hinaus lassen sich als Bonus Datenstaus vermeiden.

Aus oben genannten Gründen spendieren Anbieter für Netzwerkmanagement und andere Zulieferer ihren Plattformen Analyseoptionen, um den Kunden bei der Minimierung der Downtime zu helfen. Die NTT-Einheit Virtela Technology Services verwendet Analyse zum Beispiel innerhalb ihrer Infrastruktur-Management-Services für LAN/WAN, um das Aufspüren und Lösen von Problemen zu vereinfachen. Dadurch wird das Routen von Traffic effizienter. ExtraHop Networks hat Analyse für den IT-Betrieb in seine Plattform für das Netzwerk-Management implementiert. Damit ist eine schnellere Reaktion auf Vorfälle möglich und Unternehmen können die Traffic-Muster besser bewerten. Somit lässt sich die effizienteste und kostengünstigste Weise für die Bereitstellung des Netzwerks ermitteln. Hewlett Packard Enterprises IMC Traffic Analyzer für das Netzwerk bietet eine grafische Darstellung. Auf diese Weise kann die IT-Abteilung die Ursache eines Problems schnell erkennen. Das gilt auch bei Schwierigkeiten mit der Performance.

Die Quelle in Betracht ziehen

So wertvoll die Daten aus dem drahtgebundenen Netzwerk sind, gibt es auch andere Quellen wie zum Beispiel Log-Dateien. Sie liefern ebenfalls weitere Einblicke zum Ursprung eines kritischen Ereignisses. Eine Konsolidierung all dieser verborgenen Daten bedeutet, dass Management-Systeme für das Netzwerk einen Standard finden müssen, um all die verschiedenen Arten an gesammelten Informationen in eine Beziehung stellen zu können.

An dieser Stelle möchte ich die ONUG (Open networking User Group) vorstellen. In der ONUG befindet sich wiederum eine Gruppe, die nach einer Methode sucht, all die oben genannten Daten unter einen Hut zu bringen. Wenn sich Sicherheitsanalyse, Topologie-Daten und Performance-Analyse in Echtzeit vereinen lassen, dann können Administratoren die gesamte Unternehmensumgebung besser überblicken. Mithilfe dieser Informationen sind Firmen in der Lage, die Ursachen von Problemen nicht schneller zu isolieren. Sie haben zudem die Möglichkeit, Prognosen zu erstellen. Die Tools für die Netzwerkanalyse liefern der IT-Abteilung die notwendigen Einblicke, um proaktives und schnelles Betriebsmanagement umzusetzen.

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Artikel wurde zuletzt im Mai 2016 aktualisiert

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