Fast ein Drittel der Unternehmen archivieren nicht

29 Prozent der befragten IT-Abteilungen hält Backups für die Datensicherheit ausreichend und archiviert nicht. Mehr als die Hälfte archiviert E-Mails.

Vor gar nicht allzu langer Zeit bezeichneten IT-Abteilungen alte Datenbänder als ihr Archiv. Allerdings wissen wir, dass alte Bänder wirklich das sind, was man sich gemeinhin darunter vorstellt: alte Datenbänder. Archive hingegen sind Sammlungen von inaktiven, aber nützlichen Daten, die man jederzeit durchsuchen und abrufen kann. 55 Prozent der Teilnehmer unserer internationalen Storage-Umfrage verwenden E-Mail-Archivierung. 39 Prozent benutzen Technologie zum Archivieren von Dateisystemen, und 29 Prozent archivieren Datenbanken. Der Hauptgrund für das Anlegen von Archiven ist, die Festplatten-Kapazität unter Kontrolle zu halten (29 Prozent). 23 Prozent der Befragten führen diese Prozesse allerdings durch, um den gesetzlichen Regularien nachzukommen. Elf Prozent archivieren Daten über einen Zeitraum von bis zu sechs Monaten. 56 Prozent heben die Daten mehr als zwei Jahre lang auf. Bei 21 Prozent der Befragten ist das Archiv für die Ewigkeit ausgelegt.

55 Prozent gaben an, dass Archivierung ihr Leben einfacher macht. Zwölf Prozent der befragten Personen behaupten das Gegenteil, und für 33 Prozent macht es keinen Unterschied. Die meisten IT-Abteilungen sagen, dass die eingesetzte Archivierungs-Technologie ihre Aufgabe ordentlich erledigt. Auf einer Skala von Eins bis Fünf schneiden Datei-System- und Datenbank-Archivierungs-Lösungen mit einen Durchschnitt von 3,4 am besten ab. Bei E-Mails und Applikations-spezifischen Technologien pendelt sich der Schnitt bei 3,1 ein.

29 Prozent der Firmen archivieren gar nicht. Davon denken 32 Prozent, dass Backups ausreichend sind. 27 Prozent sind der Meinung, dass Archive notwendig wären, sie haben allerdings noch nicht damit begonnen.

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