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Wie die Enterprise-Architektur von der Microservices-Entwicklung profitiert

Die Entwicklung von Microservices steht im Kontrast zur traditionellen Softwareentwicklung. Entwickler müssen vier Architekturschichten beachten.

Die Microservices-Entwicklung umfasst den Aufbau von Anwendungen als eine Sammlung in sich geschlossener Services.

Dies steht im scharfen Kontrast zum traditionellen Modell der Softwareentwicklung als monolithischen, einzelnen Stack. Doch wie können Microservices der Enterprise-Architektur zugutekommen?

Vier Schichten

In großen Organisationen umfasst die Enterprise-Architektur vier Schichten:

  1. Die Geschäftsperspektive: Dazu gehören Ziele, Zielvorgaben und Strategien einer Organisation.
  2. Die Anwendungsperspektive: Diese beinhaltet verschiedene Applikationen, die integriert sind, und die gemeinsam die Geschäftsstrategie ermöglichen.
  3. Die Informationsperspektive: Diese Schicht umfasst Speicherung, Analyse, Nutzung und Richtlinien, die die Arbeit mit Daten innerhalb der Grenzen einer Organisation regeln.
  4. Die Technologieperspektive: Dies ist die Infrastrukturschicht, die alle Geräte, Server, Cloud-Instanzen und Netzwerkprotokolle umfasst, die Anwendungen und Daten ermöglichen.

Microservices-Entwicklungen betreffen alle Schichten, aber auf unterschiedliche Weise. Wir schauen uns hier die Auswirkungen an.

Produkt-Pipelines beschleunigen

Microservices befähigen Organisationen, wettbewerbsfähiger zu sein und ihre Geschäftsziele und generellen Ziele schneller zu erreichen. Sie erreichen dies durch die Bereitstellung von Effizienz in der gesamten Softwareentwicklungs-Pipeline. Microservices beschleunigen die Veröffentlichung von Anwendungen und Releases.

Stärkere Integration

In der Anwendungsschicht können unterschiedliche Systeme besser miteinander integriert werden, da es mehr Übereinstimmungen über Anwendungen hinweg gibt. Übergreifende Technologien ermöglichen einheitliche Anwendungen, die effektiver kommunizieren. Dies erlaubt wiederum eine teamübergreifende Zusammenarbeit.

Besseres Daten-Management

Mit Microservices lassen sich Anwendungsdaten vom Code und der zugrundeliegenden Infrastruktur entkoppeln. Dies mach die Daten sowohl portabler als auch leichter verfügbar für mehrere Anwendungen. Da die Daten besser organisiert und verarbeitet werden, eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten.

Cluster-Verteilung

Microservices erfordern eine andere Infrastruktur als monolithische Anwendungen. Anstatt leistungsstarke Single-Server-Setups, verwenden Microservices-basierte Anwendungen hochverteilte Cluster-Knoten. Diese Cluster können als ein einziger Supercomputer orchestriert und verwaltet werden. Dieser verteilte Ansatz bietet eine hohe Fehlertoleranz und leistungsstarke Verarbeitungsoptionen.

Microservices-Entwicklung hat weitreichende Auswirkungen auf ein Unternehmen. Möchte man zu einem Microservices-Ansatz wechseln, sollte man alle vier Schichten der Architektur im Auge behalten.

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Artikel wurde zuletzt im Juni 2017 aktualisiert

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