Anna Khomulo - Fotolia

Disk-Management-Tools: der Unterschied zwischen Hard- und Soft-Quotas

Anwender, die eine Software zur Quota-Verwaltung suchen, sollten die Unterschiede zwischen Hard- und Soft-Quotas kennen.

Um Festplatten-Speicherplatz besser managen zu können, lassen sich Tools für das Disk-Management nutzen. Anwender, die beispielsweise hierfür nach einer Software für Quota-Verwaltung suchen, können zwischen Hard-Quotas und Soft-Quotas wählen.

Allerdings sollten sie die Unterschiede kennen, um für die eigene IT-Umgebung die richtige Entscheidung treffen zu können. Bei beiden Verfahren geht es darum, Speicherkapazität effizient zu verwalten.

  1. Die Einrichtung eines harten Speicherplatzlimits (Hard Quota) verhindert, dass Anwender weiterhin Daten auf Festplatten schreiben können, sobald sie die für sie geltende Obergrenze erreicht haben. Mit der Festlegung von harten Quoten begrenzt das für die Verwaltung eingesetzte Programm ohne jeglichen manuellen Eingriff automatisch den Speicherplatz des Nutzers, ohne das Ausnahmen eingeräumt werden. Stößt er an dieses Limit, muss er sich an den Administrator wenden.
  2. Überschreitet ein Anwender temporär den für ihn per Soft Quota festgelegten Festplattenspeicherplatz, wird sowohl an ihn als auch den System-Administrator eine Warnmeldung ausgegeben. Im Gegensatz zu harten Quoten, die Kapazitäten physikalisch begrenzen, können Nutzer ihre Daten weiterhin wie gehabt speichern. Der Erhalt von Warnmeldungen ermöglicht IT-Administratoren jedoch, Unternehmensrichtlinien für die Verwaltung von Daten festzulegen.

Folgen Sie SearchStorage.de auch auf Twitter, Google+, Xing und Facebook!

Erfahren Sie mehr über Storage Management

- GOOGLE-ANZEIGEN

ComputerWeekly.de

Close