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Hyper-V-Integrationskomponenten und die Performance virtueller Maschinen

Bei Problemen mit den Hyper-V-Integrationskomponenten drohen enorme Performance-Einbußen. Hier helfen nur Updates der einzelnen Komponenten.

Was sind die Hyper-V-Integrationskomponenten und welche Empfehlungen gibt es, um die Leistung virtueller Maschine zu erhöhen?

Aus praktischer Sicht sind die Hyper-V-Integrationskomponenten (englisch: Integration Components, IC) im Wesentlichen Treiber, die Hyper-V mit virtualisierten Systemgeräten verbinden.

Die IC müssen in korrekter Version sowohl für das Host-Betriebssystem wie auch für die virtuelle Maschine (VM) vorliegen. Versionskonflikte können in einigen Fällen dazu führen, dass Hardwaregeräte für VMs unerreichbar bleiben. 

Das kann beispielsweise passieren, wenn eine neuere, unter Windows Server 2012 gehostete virtuelle Maschine auf einen älteren Windows Server 2003 migriert wird. Die Hyper-V Integrationskomponenten versagen dann möglicherweise die Angleichung, und auch andere unliebsame Effekte wie der Verlust von Netzwerkkonnektivität oder I/O-Anbindungen können auftreten. 

Außerdem kann die VM einen ganz erheblichen Leistungseinbruch erleiden. Dies kann in Data Centern, in denen VMs zwischen unterschiedlichen Betriebssystemversionen verschoben werden müssen, zu enormen Problemen führen.

Eine oft übersehene Möglichkeit, die bestmögliche Performance aus einem Hyper-V-System zu ziehen, ist die Installation der neuesten Integrationskomponenten für jede VM. Glücklicherweise können Tools wie System Center Virtual Machine Manager veraltete Hyper-V-Integrationskomponenten innerhalb einzelner VMs identifizieren. Mit dieser Hilfe kann die Suche nach Update-Kandidaten erheblich vereinfacht werden.

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