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Monitoring: Online-Pseudonymisierung personenbezogener Daten

Das Monitoring-System von consistec soll Sicherheitsprobleme und Datenmissbrauch erkennen, personenbezogene Infos dabei aber schützen.

Technische Möglichkeiten zur Minimierung des Datenmissbrauchrisikos, das soll die Lösung caplon Service Monitoring des Herstellers consistec aus Saarbrücken bieten. Geschäftskritische Anwendungen, Netzwerk und Dienste lassen sich mit der Monitoring-Lösung überwachen. Dabei sei eine vollständige Ursachenanalyse von sich anbahnenden Problemen oder Performance-Einbrüchen durch ein Layer-7-Monitoring möglich. Dies erfolge ohne aktiv in Systeme einzugreifen. Für die Überwachung von Netzwerkdiensten mit caplon Service Monitoring ist keine Installation von Agenten oder Softwarekomponenten auf den einzelnen Servern erforderlich. Die Daten würden vor unerwünschtem Missbrauch durch ein sehr granulares, mehrdimensionales Berechtigungssystem geschützt.

So könnten technische Probleme erkannt werden, die personenbezogenen Informationen aber geschützt bleiben. Identifikationsmerkmale, IP-Adressen wie auch Port-Nummern würden verfremdet, um die Bestimmung des Betroffenen auszuschließen oder zumindest wesentlich zu erschweren. Architekturbedingt kann die Lösung laut Hersteller auch komplexe Datendienste und räumlich verteilte Applikationen überwachen.

consistec caplon Service Monitoring
Abbildung 1: Die Lösung caplon Service Monitoring überwacht Netzwerk, Dienste und Anwendungen ohne Agenten oder Software auf den Servern.

Der Hersteller consistec bietet caplon-Appliances für die Bereiche Tracing, Service-Monitoring, VoIP-Monitoring und ab Herbst 2016 auch Security-Monitoring. Die ab Herbst verfügbare Lösung Security Monitoring soll die Erkennung von Cyber-Attacken auf höheren Layern erlauben, sowie weitreichendere Möglichkeiten zur Anomalieerkennung bieten. Zu sehen sind die Lösungen im Herbst auf der IT-Sicherheitsfachmesse it-sa 2016 in Nürnberg.

Nach Angaben von consistec ist der Pseudonymisierungsansatz in Zusammenarbeit mit dem IT-Sicherheitskompetenzzentrums CISPA & Max Planck Fellow am MPI für Softwaresysteme in Saarbrücken entstanden. Dessen Direktor ist Professor Dr. Michael Backes, der einen Lehrstuhl für Informationssicherheit und Kryptographie an der Universität des Saarlandes innehat.

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