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Die Cyberangriffe der KW3/2026 im Überblick
Wie ist die aktuelle Situation in Sachen Cyberattacken? Wir liefern Ihnen einen wöchentlichen Überblick, über Cyberangriffe, die in den Medien weltweit besprochen wurden.
Willkommen zur aktuellen Ausgabe von Cyberhebdo, der wöchentlichen Presseschau über Cyberangriffe aus aller Welt. Wir haben nachfolgend eine Auswahl von Cyberangriffen zusammengestellt, die in den Medien verschiedener Länder erwähnt wurden. Der Überblick ausschließlich auf relevante Cyberangriffe und schließt dabei DDoS-Attacken sowie die bloße Verunstaltung von Websites (Defacement) aus. Im Fokus stehen stattdessen gezielte Angriffe, die Unternehmen, Behörden oder kritische Infrastrukturen nachhaltig beeinträchtigen können. Die folgende Übersicht bietet einen kompakten Einblick in die wichtigsten Vorfälle der vergangenen Woche ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
09.01.2026, Femarh, (Brasilien). Die Fundação Estadual do Meio Ambiente e Recursos Hídricos (Femarh) wurde Opfer eines Cyberangriffs, bei dem digitale Systeme betroffen waren. Es wurden Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Daten ergriffen. Das technische Team hat den Angriff identifiziert und Maßnahmen ergriffen, um die Kontinuität der Dienste zu gewährleisten. Die Stiftung hat bei der Zivilpolizei von Roraima Anzeige erstattet. Quelle
11.01.2026, Gemeindeverband Hénin-Carvin, (Frankreich). Der Gemeindeverband Hénin-Carvin ist, wie viele andere Gebietskörperschaften in Frankreich, derzeit Opfer eines Cyberangriffs. Obwohl bislang kein Datenverlust festgestellt wurde, sind die Dienste des Gemeindeverbands mit Unterstützung von Cybersicherheitsexperten derzeit damit beschäftigt, das Ausmaß des Angriffs zu bewerten und mögliche Sicherheitslücken zu schließen. Quelle
11.01.2026, Stadt Halle, (Deutschland). Die Stadt Halle wurde Opfer eines Cyberangriffs, der die Alarmsirenen auslöste und unter den Einwohnern Beunruhigung auslöste. Die Behörden bestätigten, dass es sich um einen Cyberangriff handelte, und leiteten eine Untersuchung ein, um die Verantwortlichen zu identifizieren. Quelle
11.01.2026, Kyowon Group, (Südkorea). Die Kyowon-Gruppe hat ihr internes Netzwerk nach der Entdeckung eines mutmaßlichen Ransomware-Angriffs geschlossen und untersucht derzeit die Folgen dieses Angriffs. Mehrere Websites, die von Tochtergesellschaften der Kyowon-Gruppe betrieben werden, sind derzeit nicht verfügbar. Das Unternehmen hat die vermutete Sicherheitslücke der koreanischen Internet-Sicherheitsbehörde und den zuständigen Behörden gemeldet. Quelle
13.01.2026, La Hague, (Frankreich). Das Rathaus von La Hague wurde am 13. Januar 2026 Opfer eines schwerwiegenden IT-Zwischenfalls. Die Behörden und technischen Dienste sind einbezogen, um die Systeme zu sichern und die Nutzer zu informieren. Der Vorfall wurde noch am selben Tag von der Gemeinde festgestellt. Quelle
13.01.2026, AZ Monica, (Belgien). Das Computernetzwerk des AZ Monica-Krankenhauses ist derzeit außer Betrieb, was auf einen Cyberangriff zurückzuführen ist. Nicht dringende Behandlungen werden vorerst verschoben. Das CERT wurde benachrichtigt und die Computer Crime Unit der Kriminalpolizei ist vor Ort, um Ermittlungen durchzuführen. Quelle
Presseschau, teilweise mit ChatGPT erstellt und von der Redaktion geprüft. Cyberhebdo wurde von unseren französischen Kollegen von LeMagIT entwickelt.