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Cyberversicherung für mittelständische Unternehmen

Mit einer Police namens CyberSchutz adressiert die Allianz mittelständische Unternehmen und will diese gegen Eigen- und Fremdschäden absichern.

Laut einer Studie des Branchenverbandes BITKOM ist inzwischen hierzulande jedes zehnte Unternehmen des produzierenden Gewerbes gegen Hackerangriffe und IT-Sicherheitsvorfälle versichert. Mit der Versicherung namens CyberSchutz adressiert die Allianz nun mittelständische Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 150 Millionen Euro. Das neue Produkt würde drei Komponenten umfassen: Beratung, Service und finanzielle Absicherung.

In einem ersten Schritt erfolgt eine Art Bestandsaufnahme, so werden die Stärken und Schwächen der vorhandenen IT-Sicherheit des Unternehmens ermittelt. Dies erfolgt anhand eines Fragebogens sowie eines Risikoratings. Falls der Kunde dies wünscht, ist der nächste Schritt ein Gespräch, bei dem gemeinsam mit dem Kunden Maßnahmen festgelegt werden, um etwaige Sicherheitslücken zu schließen. Damit gewährleistet werden kann, das der erreichte Sicherheitsstandard auch gehalten wird, bietet die Allianz ein regelmäßiges Monitoring der IT-Risiken an.

Sollte es zu einem Schadenfall kommen, erhalte der Kunde umfassende Betreuung und finanzielle Absicherung, so die Allianz. Dies beinhalte auch Spezialisten, die dem Unternehmen dabei helfen die IT so schnell wie möglich wieder funktionell herzustellen. Zudem würden Datenforensiker die Ursache und die Höhe des Schadens feststellen. Sei zudem durch diesen Schadenfall die Reputation des Kunden möglicherweise gefährdet, würde die Versicherung einen Krisenkommunikationsberater einsetzen.

Nach Angaben der Versicherung werden unterschiedliche Vermögensschäden abgedeckt. So beispielsweise die Kosten für die Wiederherstellung von Kundendaten oder die Funktionsfähigkeit des Computersystems. Wenn es wegen eines Angriffs zu einer Betriebsunterbrechung komme, seien die daraus entstehenden Schäden gedeckt. Falls ein Unternehmen durch einen Cyberangriff beispielsweise ein Schadprogramm an einen seiner Kunden weiterleite und diesem dadurch Schäden entstünden, sei dies ebenfalls berücksichtigt.

"CyberSchutz ist weit mehr als der reine Risikotransfer von der Firma auf die Allianz. Unser Ziel ist es, dass Unternehmer diese Police und die damit angebotenen Beratungsangebote als Instrument ihres Risikomanagements nutzen können", sagt Joachim Müller, Vorstandsvorsitzender der Allianz Versicherungs-AG.

 

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