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Zahl der Phishing-Websites nimmt deutlich zu

Die Anti Phishing Working Group stellt in ihrem Quartalsbericht für das Q1/2016 eine starke Zunahme von Phishing-Websites fest.

Die Anti Phishing Working Group (APWG) hat ihren Bericht für das erste Quartal 2016 vorgelegt. Demnach hat die Anzahl der Phishing-Websites im Vergleich zum Vorquartal um 250 Prozent zugenommen. Dies sei durchaus ein Anlass zur Sorge. So sei der Anstieg zum Jahresende im Dezember 2015 durchaus normal, schon wegen des Jahresendgeschäfts. Denn viele Attacken richten sich gegen Einzelhandelsunternehmen. Aber das anhaltende Wachstum im ersten Quartal 2016 sei ungewöhnlich.

Die Anti Phishing Working Group registriert Phishing-E-Mail-Kampagnen sowie einzelne Phishing-Websites. So wurden der APWG im Januar 2016 von Nutzern rund 100.000 E-Mail-Kampagnen gemeldet, im März 2016 lag die Zahl bei 229.265. Die Zahl der Phishing-Websites stieg von 65.855 im Dezember 2015 auf 123.555 im März 2016. Wie erwähnt, liegt mit rund 43 Prozent der Phishing-Attacken das Einzelhandels- und Dienstleistungssegment an der Spitze der Phishing-Websites. Danach folgen Bezahldienste sowie das Thema Finanzen, wozu auch Banken gehören dürften. Die meisten Phishing-Websites werden in den USA gehosted.

Anti Phishing Working Group - Report
Abbildung 1: Die Zahl der von der Anti Phishing Working Group registrierten Phishing-Websites hat Anfang 2016 signifikant zugenommen.

Der Phishing Trends Report für das erste Quartal macht auch Angaben zur Verbreitung von Malware. Demnach sind nach wie vor Trojaner die häufigste Schadsoftware, hierzu wird auch Ransomware gezählt. Laut dem APWG-Mitglied PandaLabs hat zudem die Anzahl neuer Malware im ersten Quartal 2016 ebenfalls zugenommen.

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