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Cybersicherheit: Sicherheitsbehörde ZITiS kommt nach München

Im Geschäftsbereich des Bundesinnenministeriums wird eine Zentrale Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich (ZITiS) in München errichtet.

Die Zentrale Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich, oder kurz ZITiS, ist Bestandteil der Cyber-Sicherheitsstrategie für Deutschland. Sie soll eine Forschungs- und Entwicklungsstelle sein und Expertise in technischen Fragestellungen mit Cyberbezug für die Sicherheitsbehörden des Bundesinnenministeriums abdecken. So liegen die Aufgaben von ZITiS laut BMI in folgenden Bereichen: Telekommunikationsüberwachung, digitale Forensik, Kryptoanalyse sowie Massendatenauswertung/Big Data. Zudem soll ZITiS sich mit technischen Fragen von Kriminalitätsbekämpfung, Gefahrenabwehr und Spionageabwehr beschäftigen.

So soll ZITiS Beratungs- und Unterstützungsaufgaben übernehmen und sich mit der Entwicklung von Methoden, Produkten und Tools beschäftigen. Darüber hinaus werde man sich mit übergreifenden Strategien für die Sicherheitsbehörden beschäftigen. Die Befugnisse der Sicherheitsbehörden würden bei diesen verbleiben. ZITiS selbst erhalte keine Eingriffsbefugnisse.

Laut Pressemiteilung soll ZITiS zügig in München errichtet werden und als eigenständige Stelle arbeitsfähig sein. Im Bundeshaushalt 2017 sei ZITiS mit 120 Planstellen/Stellen und 10 Millionen Euro für Sachmittel berücksichtigt. In der Endausbaustufe soll ZITiS im Jahr 2022 nach Angaben des BMI über 400 Stellen verfügen.

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