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Hyperkonvergente Infrastruktur auf dem Weg zum Mainstream

Der 2016 State of Hyperconverged Infrastructure Market Report zeigt: Hyperkonvergente Infrastrukturlösungen sind auf dem Weg zum Mainstream.

Hyperkonvergente Infrastrukturlösungen, so die 2016er Ausgabe des Hyperconverged Infrastructure Market Report, ist klar auf dem Weg zum Mainstream. Für die von SimpliVity in Auftrag gegebene und von ActualTech Media durchgeführte Studie wurden weltweit knapp 1.100 IT-Spezialisten in Unternehmen mit mindestens 100 Mitarbeitern befragt.

Demnach gaben 37 Prozent der Befragten an, derzeit eine hyperkonvergente Lösung im Einsatz zu haben, im vergangenen Jahr lag dieser Anteil noch bei lediglich 24 Prozent der damals befragten Unternehmen. Das Zahlenmaterial legt dabei auch nahe, dass zunehmend auch kleinere Unternehmen Gefallen an hyperkonvergenter IT finden: Während unter den Hyperconverged-Anwendern der Anteil großer Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern von 14 (2015) auf 19 Prozent (2016) gestiegen ist, konnte der Anteil kleiner Unternehmen mit 100 bis 999 Mitarbeiter von 10 (2015) auf 18 Prozent (2016) zulegen.

hyperconverged-studie von ActualTech Media
Wachsende Marktdurchdringung hyperkonvergenter IT.

Von all den befragten Unternehmen, die bislang noch keine hyperkonvergente Lösung im Einsatz haben, gaben 59 Prozent an, mit der zukünftigen Einführung zu planen. Der Großteil hiervon wiederum plant mit einem Zeitrahmen von ein bis zwei Jahren (56 Prozent). Nach den Hauptgründen für die Evaluierung hyperkonvergenter Infrastruktur befragt, gaben die Unternehmen mit einer geplanten Einführung vor allem mögliche Kosteneinsparungen (55 Prozent), High-Availability-Funktionen (44 Prozent) sowie die einfache Skalierbarkeit von Kapazität und Performance (43 Prozent) an.

Aber auch die Unternehmen, die derzeit nicht die Einführung hyperkonvergenter Produkte planen, wurden nach ihren Gründen hierfür gefragt. Demnach sehen 36 Prozent derzeit einfach keinen Grund für den Wechsel zu hyperkonvergenter IT, weil ihre aktuelle Infrastruktur alle Anforderungen abdeckt. 27 Prozent scheuen die Kosten für Kauf und Implementierung und 26 Prozent gaben an, kürzlich erst ihre Infrastruktur aktualisiert zu haben.

hyperconverged-studie von ActualTech Media
Gründe für die Evaluierung hyperkonvergenter IT.

Als hyperkonvergente Infrastruktur gilt im Rahmen der Studie eine virtuelle Compute-Lösung, die unterschiedliche Services als integrierte Appliance anbietet und eine schnellere und agilere Bereitstellung virtueller Workloads, eine geringere Komplexität, sinkende Kosten sowie eine höhere operative Effizienz verspricht.

Hierzu setzen hyperkonvergente Lösungen auf einen Software-defined-Ansatz, Standard-x86-Hardware, die als Appliance Hypervisor, Compute, Storage und Netzwerk integriert sowie einen hohen Automatisierungsgrad und Single-Vendor-Ansatz.

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