Check Point stellt 9 neue Security Advanced Threat Prevention Appliances vor

Die neun neuen Advanced Threat Prevention Appliances der Reihen 1400, 3000 und 5000 decken mit den bestehenden Geräten alle Unternehmensgrößen ab.

Auf der seiner Hausmesse CPX 2016 hat Sicherheitsspezialist Check Point drei neue Appliance-Familien für Advanced Threat Prevention vorgestellt, die ab sofort verfügbar sind. Die neun neuen Modelle der Reihen 1400, 3000 und 5000 richten sich an Unternehmen verschiedener Größe, vom Small Office bis hin zum mittelständischen Unternehmen. Die neuen Appliances ergänzen die bereits im Januar 2016 vorgestellten Modelle der Reihen 15000 und 23000, die sich an große Enterprise-Unternehmen und solche mit besonders hohen Anforderungen in Data Centern richten. Laut Check Point erlauben die Appliances eine vollständige Prüfung von SSL-verschlüsseltem Traffic.

„Durch den Anstieg des SSL-verschlüsselten Netzwerk-Traffics steigt der Bedarf an Sicherheitslösungen, die verschlüsselte Daten vollständig prüfen. Das kann den Durchsatz erheblich mindern“, erklärt Gabi Reish, VP Product Management bei Check Point.

Und weiter: „Mit diesen neuen Appliances können Organisationen aller Größenordnungen modernsten Bedrohungsschutz einsetzen und Angriffe damit skalierbar und auf einfach zu verwaltende Weise abwehren - ohne dabei den Durchsatz zu opfern.“

Check Point 1430, 1450, 1470 und 1490

Die Reihe 1400 von Check Point ist für Zweigstellen und kleiner Büros gedacht. Die Appliance-Reihe umfasst vier Modelle, die optional mit Wi-Fi nach 802.11ac ausgerüstet werden können. Weiterhin sind sechs Gigabit-Ethernet-Ports vorhanden, sowie je einer für WAN und DMZ. Sie bieten Firewall, IPS, IPsec VPN, Application Control, Anti-Spam, Antivirus, Anti-Bot, URL-Filterung und E-Mail-Sicherheit.

Je nach Modell liegt der Firewall-Durchsatz zwischen 900 bis 1800 Mbps, für die Threat Prevention gibt Check Point 90 bis 220 Mbps an.

Check Point 1400: Vier Appliances für kleine Büros und Zweigstellen.

Check Point 3200

Die Check Point 3200 ist ebenfalls für kleine Büros und Zweigstellen, aber auch für kleinere Unternehmen konzipiert. Die Appliance liegt leistungsmäßig über den 1400er Modellen. Den Firewall-Durchsatz beziffert Check Point mit 2,1 Gbps, den für IPS mit 460 Mbps. Die Check Point 3200 bietet neben den Ausstattungsmerkmalen und Funktionen der 1400er Reihe noch Check Points Sandbox-Technologie Sandblast für Threat Emulation und Threat Extraction. Die Appliance ist außerdem mit einer 320 GB großen Festplatte ausgestattet. Eine Wi-Fi-Option wie bei der 1400er Plattform gibt es nicht.

Check Point 5200, 5400, 5600 und 5800

Die Produktfamilie 5000 eignet sich laut Check Point für mittelgroße Unternehmen und setzt oberhalb des Modells 3200 an. Bis auf die Appliance 5200 mit sechs Gigabit-Ports verfügen die Geräte über 10 Gigabit Ethernet (10GbE). Außerdem ist ein Aufrüsten mit weiteren Netzwerk-Ports (Kupfer oder Glasfaser) möglich, wobei die großen Modelle hier mehr Möglichkeiten bieten. Der Firewall-Durchsatz liegt laut Check Point je nach Modell zwischen 5,3 und 22 Gbps, der für IPS zwischen 810 und 3,05 Gbps.

„Mit dem neuen Angebot liefern wir Bedrohungsschutz und Sicherheitstechnologien für nahezu alle Unternehmensgrößen, Standorte oder Umgebungen“, kommentiert Dietmar Schnabel, Regional Director Central Europe bei Check Point.

Check Point 5000: Vier Appliances für den Mittelstand.

Und weiter: „Unsere neuen Appliance-Reihen schützen die Kunden, helfen bei der Umsetzung von Sicherheitsrichtlinien und geben ihnen gleichzeitig nötige Flexibilität, ihre Sicherheitsarchitektur mit zunehmendem Wachstum problemlos zu skalieren und an die Unternehmensgröße anzupassen.

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