XenMobile 10 mit besserer Verschlüsselung und Design-Anpassungen vorgestellt

XenMobile 10 bringt neben Design-Verbesserungen auch eine neue Server-Architektur. Damit soll vor allem die Sicherheit verbessert werden.

Auf dem Citrix Summit 2015 vergangene Woche in Las Vegas wurde nicht nur XenServer 6.5 vorgestellt, sondern mit XenMobile 10 auch Citrix´ aktuelle Antwort auf die steigenden Anforderungen an EMM-Software (Enterprise Mobility Management).

Citrix verspricht mit dem großen Versionssprung eine bessere mobile Nutzererfahrung, während Bereitstellung und Management durch mehr Automatisierungsmöglichkeiten für IT-Abteilungen einfacher werden sollen. So bringt XenMobile 10 zum Beispiel grundlegende Design-Verbesserungen für Arbeitsabläufe, die mit den Produktivitäts-Apps (WorxMail, WorxWeb, WorxNotes, WorxEdit, WorxDesktop und ShareFile) durchgeführt werden.

XenMobile 10 bringt kleine Design-Verbesserungen

So ermöglicht beispielsweise die neue Integration von WorxNotes mit Microsoft Exchange das Synchronisieren von Outlook-Notizen in WorxNotes. Auf diese Weise können Anwender von unterschiedlichen Endgeräten über nur eine Plattform auf ihre Notizen zugreifen. Zudem besteht mit XenMobile 10 jetzt die Möglichkeit, über die WorxNotes-Anwendung Notizen aus Text-, Audio-, Bild- oder Videodateien zu erstellen und automatisch mit Citrix ShareFile zu synchronisieren. Auf diese Weise verspricht Citrix einen einheitlichen Workflow, um mit mobilen Endgeräten Notizen zu erstellen und sicher zu speichern.

Für Help-Desk-Mitarbeiter soll laut Citrix vor allem das neue Self-Service-Portal eine große Arbeitserleichterung bringen, durch das Mitarbeiter verlorene oder gestohlene Geräte selbstständig orten oder sperren und per Remote Wipe sogar Daten löschen können. Citrix rechnet durch diese neuen Funktionen mit bis zu 20 Prozent weniger Help-Desk-Tickets von mobilen Mitarbeitern.

Bessere Verschlüsselung und mehr Sicherheit auf der Serverseite

Auf der Serverseite hat Citrix mit XenMobile 10 vor allem die Sicherheit und Verschlüsselung der Geräte sowie der Dateiübertragung verbessert. Die neue Version bietet beispielsweise die Möglichkeit zur Authentifizierung über RSA Adaptive Authentication, eine MFA-Plattform (Multifaktor-Authentifizierung), die bei der Bewertung von Sicherheitsbedrohungen mehr als 100 Risikofaktoren mit einbezieht.

Zudem soll die Unterstützung von FIPS 140.2 im Vergleich zu früheren Versionen von XenMobile eine bessere Verschlüsselung zwischen Endgeräten und dem Netzwerk sowie zwischen Netzwerk und Server ermöglichen. Auch Verbindungen zur Verwaltungskonsole sollen so besser abgesichert werden können.

XenMobile-Administratoren erhalten mit Version 10 zudem eine einheitliche Architektur, indem Citrix die Infrastruktur für Mobile Device Management und Mobile Application Management zusammengeführt hat. Mit diesem Schritt soll das Management von Anwendungen und Endgeräten mit einem einzigen virtuellen Server möglich werden, was durch weniger Hardware- und Lizenzkosten zu schnelleren Deployments, geringerem Verwaltungsaufwand und letztlich auch geringeren Kosten führen soll.

Der neue XenMobile-Client ist ab sofort erhältlich, die Server-Verbesserungen sollen noch innerhalb des ersten Quartals 2015 freigegeben werden.

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