SAP BW auf SAP HANA: Wie SPAR Österreich Ordnung in die Datenflut bringt

SPAR Österreich will mit SAP HANA seine Retail-Prozesse in Echtzeit ausführen und für die erwarteten Herausforderungen durch Big Data gerüstet sein.

Die SPAR Österreich Gruppe wird künftig bei Datenanalysen und der Abwicklung SAP-gestützter Geschäftsprozesse auf SAP HANA setzen. Um die stetig steigenden Datenmengen bewältigen und schneller analysieren zu können, will der Einzelhändler auf Basis der In-Memory-Plattform seine Big-Data-Strategie umsetzen. Zugleich soll SAP HANA das Management unterstützen, auf Basis tiefgehender Datenanalysen fundierte Geschäftsentscheidungen zeitnah zu treffen und die Expansion gezielt zu steuern.

SPAR Wien
SPAR Österreich setzt künftig auf In-Memory-Technik von SAP und verspricht sich davon Wettbewerbsvorteile. Als erstes wird der Einzelhändler sein SAP Business Warehouse auf SAP HANA migrieren.

„SPAR entwickelt sich von einem vorwiegend österreichischen Einzelhandelsunternehmen hin zu einer zentraleuropäischen Handelsgruppe. Mit dieser Veränderung gewinnt auch die IT einen höheren strategischen Stellenwert für unseren Unternehmenserfolg“, erklärt Andreas Kranabitl, Managing Director bei Spar Information & Communication (ICS). Zudem sagt er: „Indem wir Datenanalyse in Echtzeit mit SAP HANA nutzen, bleiben wir wettbewerbsfähig: Wir sind in der Lage, schnellere Entscheidungen zu treffen und unseren Kunden letztlich einen besseren Service anzubieten.“

In einem ersten Schritt portiert der Einzelhändler daher seine SAP-Business-Warehouse-Infrastruktur (SAP BW) auf die In-Memory-Plattform. Darüber hinaus wird SPAR auch die Anwendung SAP Customer Relationship Management (CRM) auf SAP HANA installieren. Evaluiert wird zurzeit die Migration bestehender SAP-Applikationen für Finanzbuchhaltung, Controlling, Personalwirtschaft sowie der bei SPAR eingesetzten Einzelhandelslösung SAP for Retail auf die In-Memory-Plattform.

Nach einer detaillierten Planungs- und Entwicklungsphase entschied ICS, SAP HANA in Verbindung mit der Hitachi Unified Computing Platform (UCP) zu implementieren. Die Appliance ist zunächst für eine Kapazität von 150 Terabyte ausgelegt. Steigt das Datenvolumen, lässt sie sich jederzeit skalieren.

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