Die Softwarebereitstellung muss Rücksicht auf Anwender nehmen

Hohe Benutzerzufriedenheit zählt zu den vorrangigsten Zielen von Administratoren. Daher sollten sie Rücksicht auf die Wünsche der Anwender nehmen.

Mit der herkömmlichen Herangehensweise von Unternehmen an die Softwarebereitstellung und -verwaltung sind die Benutzer häufig nicht sehr glücklich. Die Installation von Anwendungen oder das Einspielen von Updates und Patches auf ihren Rechnern unterbricht sie oft in ihren Abläufen und beeinträchtigt sie dadurch in ihrer Arbeit. 

Eine hohe Benutzerzufriedenheit zählt aber zweifellos zu den vorrangigsten Zielen von IT-Administratoren – und deshalb sollten sie auch unbedingt Rücksicht auf die Befindlichkeiten ihrer Anwender nehmen.

Hans-Heinrich Aenishänslin,
EMEA Regional Sales Manager
Endpoint Systems Management,
Dell

Diese Rücksichtnahme muss nicht zwangsläufig auf ineffizientere Prozesse hinauslaufen. Ganz im Gegenteil. Eine geeignete Systemverwaltungslösung kann beides miteinander verbinden. 

Lässt sich mit ihr die Aufgabenreihenfolge einer automatisierten Bereitstellung detailliert planen und steuern, ermöglicht sie damit auch eine zeitversetzte Provisionierung, und IT-Administratoren können auch eine große Anzahl von Geräten über Nacht mit Software versorgen.

Sie schließen gewissermaßen am Ende ihres Arbeitstags die Tür hinter sich, und wenn sie am nächsten Morgen wiederkommen, ist die Bereitstellung bereits abgeschlossen. Im besten Fall bietet ihnen das System eine Management-Konsole, die ihnen aufzeigt, bei welchen Rechnern der Vorgang erfolgreich war, bei welchen er fehlgeschlagen ist, und was die Ursachen dafür waren.

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Manchmal ist es allerdings nicht möglich, Software außerhalb der Arbeitszeiten bereitzustellen. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn Mitarbeiter die Notebooks, die provisioniert werden sollen, abends mit nach Hause nehmen, oder wenn es sich um dringende Bereitstellungen handelt, die möglichst schnell vorgenommen werden müssen. 

In solchen Fällen empfiehlt es sich, die Mitarbeiter in den Prozess einzubeziehen, mit ihnen zu kommunizieren, und die geplanten Maßnahmen mit ihnen abzustimmen.

Idealerweise bringt die eingesetzte Systemverwaltungslösung integrierte Möglichkeiten hierfür mit, um unaufschiebbare und aufschiebbare Bereitstellungen in Verbindung mit Fristen zu kennzeichnen sowie Benachrichtigungen an die Nutzer zu erstellen – und somit auch in diesen Ausnahmefällen Rücksichtnahme auf die User mit effizienten Prozessen zu verbinden.

Über den Autor:
Hans-Heinrich Aenishänslin ist EMEA Regional Sales Manager Endpoint Systems Management bei Dell.

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