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7 Enterprise-Mobility-Trends, die Sie 2026 verfolgen sollten

Enterprise Mobility entwickelt sich ständig weiter. Wir zeigen, auf welche Trends IT-Entscheider 2026 achten müssen, wie gemeinsam genutzte Geräte, Private 5G und KI-Copiloten.

Mobile Geräte sind heute ein entscheidender Faktor für Produktivität und Business Agility. Die Effektivität von Mobilitätsstrategien wirkt sich auf den Betrieb, die Mitarbeitererfahrung und den Datenschutz im gesamten Unternehmen aus. Um in der digitalen Landschaft von 2026 wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen IT-Entscheider mobile Prioritäten festlegen, neue Technologien einführen und mobile Workflows modernisieren.

Enterprise Mobility ist mittlerweile ein wesentlicher Aspekt der modernen Arbeitswelt.

In den letzten Jahren sind neue mobile Tools und Technologien entstanden, die es Unternehmen erleichtern, eine flexible Belegschaft zu unterstützen und gleichzeitig Produktivität und Sicherheit zu gewährleisten. Dieser Bereich wird sich in den kommenden Jahren noch weiter verändern. Daher müssen IT-Entscheider für 2026 und darüber hinaus sowohl Innovationen als auch die Weiterentwicklung bestehender Trends rund um Enterprise Mobility im Blick behalten.

Im Folgenden finden Sie sieben Enterprise-Mobility-Trends, die Sie 2026 aufmerksam verfolgen sollten.

1. Android Enterprise wird für Frontline Worker an Bedeutung gewinnen

2026 wird Android Enterprise von Google wahrscheinlich das bevorzugte Framework für Enterprise Mobility Management (EMM) werden. Android Enterprise wurde 2014 eingeführt und ermöglicht es Unternehmen, Android-Geräte und -Apps einfach und effektiv zu nutzen, zu verwalten und abzusichern.

In der Vergangenheit haben viele Firmen die Einführung von Android vermieden, obwohl dieses mobile Betriebssystem weltweit einen Marktanteil von fast 72 Prozent hat. Gründe für diese zurückhaltende Reaktion der Unternehmen auf Android sind unter anderem Sicherheitsbedenken, Integrationsprobleme mit bestehenden Unternehmenssystemen sowie hohe Entwicklungs- und Optimierungskosten. Android Enterprise erleichtert diese Herausforderungen mit EMM-Tools, -Services und -APIs für Unternehmen.

Dank dieser Tools und Funktionen lassen sich Unternehmensgeräte über EMM-Plattformen von Drittanbietern einfach registrieren, bereitstellen und verwalten. Außerdem können Unternehmen dadurch die Unterstützung für Android in diese Tools integrieren. Darüber hinaus bietet Android Enterprise ein zentrales Management für Gerätesicherheit, Datenschutz, App-Updates sowie Compliance-Überwachung und -Management.

Android Enterprise unterstützt zahlreiche Arten von Geräten, unter anderem robuste Rugged-Geräte und Kiosksysteme. Die IT kann diese und andere mobile Geräte für viele verschiedene Umgebungen konfigurieren und verwalten, zum Beispiel Büros, Fabriken und industrielle Umgebungen. Die in der Plattform enthaltenen Tools und Dienste unterstützen EMM-Anwendungsfälle, darunter Arbeitsprofile für BYOD-Endgeräte und den Kioskmodus für dedizierte Geräte. Verschiedene Einstellungen und Registrierungsoptionen ermöglichen es der IT, Richtlinien nach Bedarf auf bestimmte Managementeinheiten, Benutzergruppen oder einzelne Geräte anzuwenden. Diese Funktionen helfen dabei, Unternehmensdaten zu schützen, ohne die Privatsphäre oder Produktivität der Benutzer zu beeinträchtigen.

Aufgrund dieser Funktionen dürfte Android Enterprise auch 2026 weiter an Bedeutung gewinnen, insbesondere für Frontline Worker und den Schichtbetrieb.

2. Wissensarbeiter werden weiterhin iOS bevorzugen, aber Identitätsprüfungen werden strikter durchgesetzt

Unter Wissensarbeitern, vor allem in Industrieländern, ist das iPhone ein beliebtes Arbeitsgerät. Das liegt daran, dass iOS eine zuverlässige Leistung und einen einfachen Zugriff auf benutzerfreundliche Apps und Tools ermöglicht. Apple bietet außerdem ein vernetztes Geräteökosystem, das nahtlose Workflows über verschiedene Apple-Endgeräte hinweg unterstützt. Benutzer können Arbeitsdokumente von mehreren Apple-Geräten aus einfach erstellen, bearbeiten, speichern und teilen.

Ein weiterer Vorteil sind die starken Sicherheits- und Datenschutzfunktionen. Mit Funktionen wie App Tracking Transparency (ATT), Verschlüsselung auf Hardwareebene, Face ID und Touch ID können Mitarbeiter sicher auf wichtige Dateien zugreifen, sensible Daten verarbeiten und vertraulich kommunizieren.

In Unternehmensumgebungen reicht die Sicherheits-Baseline eines Betriebssystems jedoch nicht aus, um Unternehmensrisiken zu minimieren oder regulatorische Compliance zu gewährleisten. Da Wissensarbeiter, die mit kritischen Daten umgehen, häufig iOS verwenden, erfordern diese Geräte strengere und konsistentere Sicherheitsmaßnahmen, insbesondere im Hinblick auf die Identität.

Strengere Identitätskontrollen dürften 2026 zur Norm werden, um sensible Workflows und Unternehmensdaten zu schützen.

Apple hat darauf mit einer Verschärfung der Identitätskontrollen reagiert. Unternehmen können diese Identitätsservices einsetzen, um eine skalierbare, identitätszentrierte Governance zu implementieren. Indem sie Identitäten als zentralen Kontrollpunkt für die mobile Nutzung im Unternehmen behandeln, können Geräteadministratoren Passwörter und Benutzernamen unternehmensweit sicher verwalten.

Apple hat außerdem eine Identitätsföderation zwischen Identitätsanbietern, Google Workspace und Microsoft Entra ID ermöglicht, um autorisierten Benutzern den Zugriff auf Ressourcen zu erleichtern und gleichzeitig strenge Sicherheitskontrollen für Unternehmensdaten zu gewährleisten.

Dennoch macht die Beliebtheit von iOS bei Wissensarbeitern und Führungskräften es zu einem strategischen Ziel für Bedrohungen. Strengere Identitätskontrollen dürften 2026 zur Norm werden, um sensible Workflows und Unternehmensdaten zu schützen. Um diesen Ansatz zu verfolgen, müssen Unternehmen die folgenden Best Practices implementieren:

  • Striktere Richtlinien für den bedingten Zugriff: Achten Sie darauf, dass nur autorisierte Benutzer und konforme Geräte auf Unternehmensressourcen zugreifen dürfen.
  • Überprüfungen des Gerätezustands: Prüfen Sie kontinuierlich die Zustandsmetriken der Geräte, beispielsweise Verschlüsselungsstatus, Jailbreak-Status, Betriebssystemversion und Konformität mit Sicherheits-Updates.
  • Identitätsbasierte Governance: Verwenden Sie Multifaktor-Authentifizierung, Single Sign-On (SSO) und zentrales Identitätsmanagement, um die Zugriffskontrolle direkt mit verifizierten Benutzeridentitäten zu verknüpfen.
  • Automatisierte Überwachung und Durchsetzung der Compliance: Überprüfen Sie Geräte, Apps und Zugriffsprotokolle in Echtzeit, um Sicherheitsstandards zu gewährleisten.
  • Segmentierung sensibler Ressourcen: Gewähren Sie Zugriff basierend auf Rolle, Risiko oder Geräteintegrität, um das Risiko von Datenlecks zu reduzieren.

3. Mobile Threat Defense wird zu einer Priorität für Unternehmen

Mobile Geräte sind für Bedrohungsakteure besonders attraktiv, da sie eine andere Angriffsfläche bieten als PCs. Die integrierten Hardwarekomponenten, verbunden mit drahtlosen Kommunikationsmechanismen und physischen Verbindungen, setzen Geräte einer Reihe spezifischer Bedrohungen aus. Darunter sind Smishing, Rooting und Session Hijacking. Jede dieser Bedrohungen kann ein oder mehrere Geräte im Unternehmensnetzwerk kompromittieren.

Um die Sicherheit der Daten auf allen Geräten und in allen Netzwerken zu gewährleisten, werden Unternehmen ab 2026 Mobile Threat Defense (MTD) priorisieren. MTD-Tools überwachen mobile Geräte auf verschiedenen Plattformen auf Anzeichen schädlicher Aktivitäten, wobei sie Bedrohungen in Echtzeit erkennen und markieren. Viele dieser Tools lassen sich in die EMM- oder andere Verwaltungssoftware eines Unternehmens integrieren, um eine nahtlose Nachverfolgung und Schutz zu gewährleisten. Einige können Bedrohungen sogar automatisch abwehren.

MTD lässt sich in EMM integrieren.
Abbildung 1: MTD lässt sich in EMM integrieren, um die Erkennung von und Reaktion auf Bedrohungen zu optimieren.

Angesichts der zunehmenden mobilen Bedrohungen sind Unternehmen, die der mobilen Sicherheit Priorität einräumen, besser darauf vorbereitet, ihre Daten zu schützen und Angreifern einen Schritt voraus zu sein. MTD ist ein wichtiges Tool, das diesen Prozess unterstützt.

4. Generative KI-Copiloten werden zu einem zentralen Bestandteil der mobilen Arbeitswelt

Im Jahr 2024 hatte jedes fünfte Unternehmen generative KI-Tools (Generative AI, GenKI) im Einsatz. Fast zwei Drittel davon nutzten die Technologie in mehreren Geschäftsbereichen.

KI-Copiloten gehören zu den beliebtesten Anwendungen von GenKI am Arbeitsplatz. Unternehmenssoftware enthält mittlerweile großteils Copiloten. Sie werden zunehmend in mobile Arbeitsplatzanwendungen integriert, etwa E-Mail-, CRM-, Terminplanungs- und Support-Apps.

Copiloten basieren auf großen Sprachmodellen (Large Language Model, LLM) und sind moderne virtuelle Assistenten, die menschliche Sprache verstehen und generieren können. Sie können dazu beitragen, Routineaufgaben zu automatisieren, Inhalte zu erstellen, Daten zu analysieren und Projekte zu verwalten. Einige Copiloten sind darüber hinaus in der Lage, folgende Aufgaben zu übernehmen:

  • Zusammenfassen von Informationen.
  • Stilistische und strukturelle Textanpassungen.
  • Erstellen von Präsentationen.
  • Konzeption von Berichten und Protokollen.
  • Übersetzen von Texten in andere Sprachen.

Mit diesen integrierten Funktionen könnten KI-Copiloten einen spürbaren Einfluss auf die Produktivität und Effizienz der Mitarbeiter haben. Unternehmen müssen sich allerdings auch mit den Fragen von Governance, Datenschutz und Performance auseinandersetzen, die mit diesem Trend einhergehen.

Unternehmen müssen sicherstellen, dass die von KI generierten Vorschläge korrekt, konform und überprüfbar sind. Sensible Mitarbeiter- oder Kundendaten, die von mobilen Apps verarbeitet werden, werfen ebenfalls Datenschutzbedenken auf, insbesondere wenn sie an Cloud-Server gesendet werden. Bei der Interaktion mit LLMs kann es bei Mobilgeräten außerdem zu Latenzproblemen, Bandbreitenbeschränkungen oder begrenzter Rechenleistung kommen.

Geräteinterne KI (On-Device AI) könnte einige dieser Probleme entschärfen. Indem mobile Copiloten Modelle lokal ausführen, verbleiben sensible Daten auf dem Endgerät, was das Risiko von Datenabflüssen deutlich reduziert. On-Device AI ermöglicht auch Offline-Funktionalität. Mitarbeiter können ohne Netzwerkkonnektivität Entwürfe erstellen, Nachrichten zusammenfassen oder Terminvorschläge erhalten.

Mit zunehmender Reife der Mobile-First-KI-Copiloten werden diese zu einem integralen Bestandteil der Workflows in allen Abteilungen. Die erfolgreichsten Bereitstellungen werden intelligente Automatisierung mit starker Governance, Datenschutzmaßnahmen und effizienter Verarbeitung auf dem Gerät kombinieren, um ein optimales Gleichgewicht zu schaffen.

5. Standardisierung von Shared-Device- und Schichtumgebungen

Unternehmen müssen ihren Mitarbeitern die richtigen Geräte bereitstellen, unter anderem mobile Geräte wie Smartphones und Tablets. Allerdings kann es kostspielig sein, jedem Mitarbeiter ein eigenes Gerät zur Verfügung zu stellen. Das gilt besonders für Unternehmen mit Schichtarbeit oder einer großen, geografisch verteilten Belegschaft. Auch die manuelle Verwaltung der Registrierung, Konfiguration, Inventarisierung, Remote-Unterstützung und Sicherheit großer Geräteflotten kann aufwendig sein. In solchen Situationen können gemeinsam genutzte Geräte ein praktikablerer Enterprise-Mobility-Ansatz sein.

2026 werden Unternehmen daran arbeiten, schichtbasierte und gemeinsam genutzte mobile Geräteumgebungen zu standardisieren. Ein wichtiger Teil dieses Prozesses ist die Registrierung der Geräte auf MDM-Plattformen (Mobile Device Management). MDM ermöglicht es Admins, die Anforderungen der Benutzer genau anzupassen und gleichzeitig die Konfiguration, Sicherheit und Verwaltung der Geräte zu vereinfachen. Unternehmen werden verstärkt auf MDM-Tools setzen, die folgende Aufgaben übernehmen können:

  • Beschleunigung von Benutzerwechsel und Authentifizierung auf gemeinschaftlich genutzten Mobilgeräten.
  • Automatische Abmeldung von Benutzern basierend auf ihren Schichtzeiten.
  • Gewährleistung einer hohen Sitzungssicherheit zum Schutz von Unternehmensdaten.

Der aktuelle Markt ist für diese Entwicklung gut aufgestellt. Sowohl Google als auch Apple unterstützen die Verwaltung gemeinsam genutzter Geräte für ihre mobilen Betriebssysteme.

Ein beliebter IAM-Service (Identity and Access Management) für Shared-Device- und Schichtumgebungen ist Microsoft Entra ID. Die Plattform enthält eine SDM-Funktion (Shared Device Mode), mit der sich iOS-, iPadOS- und Android-Geräte sicher für die gemeinsame Nutzung durch mehrere Mitarbeiter konfigurieren lassen. Entra ID SDM unterstützt ebenfalls SSO, wodurch mehrere Anmeldungen überflüssig werden.

6. Zunehmende Nutzung von Private 5G

Ein privates 5G-Netz ist ein nicht öffentliches Mobilfunknetz, das einem bestimmten Eigentümer gehört. Es kann lizenzierte, unlizenzierte oder geteilte Frequenzspektren nutzen, wobei die Netzbetreiber die volle Kontrolle darüber haben, wer Zugriff auf das Netz erhält. Für die Benutzer bietet Private 5G Vorteile wie geringe Latenz und eine hohe Durchsatzrate bei der Gerätekonnektivität. Diese Vorteile machen es besonders attraktiv für Branchen und Anwendungen, die auf eine schnelle, zuverlässige und leistungsstarke Konnektivität angewiesen sind. Dazu gehören Fertigungsindustrie, Energiesektor, Bergbau, Logistik, Gastgewerbe und Bildungswesen sowie kritische öffentliche Dienste wie die medizinische Notfallversorgung.

Es gibt zudem Sicherheitsvorteile. Private 5G-Netze sind nicht mit öffentlichen Netzwerken verbunden, und die gesamte Kommunikation ist verschlüsselt. Außerdem muss jeder Endpunkt, der eine Verbindung zum Netz herstellen möchte, über eine autorisierte SIM-Karte verfügen. Diese Funktionen verhindern den Zugriff unbefugter Geräte auf das Netz und tragen dazu bei, Unternehmens-Assets und -daten vor Kompromittierung zu schützen.

Infolgedessen werden 2026 mehr Unternehmen die Umstellung auf 5G planen. Das bedeutet Investitionen in 5G-Frequenzen und -Geräte sowie die Einführung von Technologien wie Containerisierung, Microservices und Private Clouds. Dies wirkt sich auch auf die Strategie für mobile Geräte aus, da diese zu den primären Endpunkten in privaten 5G-Implementierungen werden.

Beispielsweise könnten sich die Anforderungen an mobile Geräte ändern. Geräte müssen die SIM-basierte Authentifizierung unterstützen und mit privaten 5G-Bändern kompatibel sein. Um die gesamte Bandbreite der Anwendungsfälle für Private 5G zu unterstützen, müssen Unternehmen sowohl herkömmliche mobile Geräte als auch spezielle IoT-Endpunkte in das Netzwerk integrieren.

7. App-Modernisierung: Fokus auf mobile Workflows

Laut einem Forschungsbericht von Mordor Intelligence belief sich der Markt für App-Modernisierung im Jahr 2025 auf 21,91 Milliarden US-Dollar (circa 18,5 Milliarden Euro). Der Bericht prognostiziert zudem, dass dieser Wert bis 2030 auf 42,6 Milliarden US-Dollar (circa 35,9 Milliarden Euro) ansteigen wird. Ein Grund für diesen Anstieg liegt darin, dass die App-Modernisierung, insbesondere von mobilen Apps, mehrere messbare Vorteile mit sich bringt.

App-Modernisierung bezieht sich auf die Konsolidierung, Umwidmung oder Umstrukturierung von altem Softwarecode sowie die Migration von Legacy-Softwaresystemen aus der On-Premises-Umgebung in eine moderne, Cloud-native Umgebung. Sie kann auch die Einführung von No-Code- oder Low-Code-Workflows und die Umsetzung von Strategien zur Verbesserung der User Experience (UX) umfassen. Die Verbesserung der CI/CD-Pipelines, Code-Refactoring und Datenmodernisierung sind weitere Aspekte von Initiativen zur App-Modernisierung.

Die Modernisierung der Legacy-Anwendungslandschaft ermöglicht es Unternehmen, Prozesse zu optimieren, die operative Effizienz zu steigern und das Kundenerlebnis zu verbessern. Sie kann zudem die technische Schuld verringern sowie die Business Agility und Resilienz steigern.

App-Modernisierung
Abbildung 2: Der Prozess der App-Modernisierung kann komplex sein, ist aber eine Investition, die Unternehmen heute tätigen müssen.

Moderne Anwendungen bieten gegenüber Legacy-Apps die folgenden Vorteile:

  • Sie sind sicherer, so dass sie Unternehmensdaten besser schützen und regulatorische Anforderungen besser einhalten können.
  • Man kann sie leichter in andere Unternehmenssysteme und -anwendungen integrieren.
  • Dank ihrer Microservices-Architektur lassen sie sich leichter aktualisieren.

Da die Modernisierung von Legacy-Apps die Zuverlässigkeit, Skalierbarkeit und Sicherheit erhöht, vereinfacht sie im Laufe der Zeit auch die Wartung der Anwendungen und senkt die Support-Kosten.

Angesichts der erheblichen betrieblichen Vorteile der Modernisierung mobiler Apps wird dies in den kommenden Jahren keine optionale Maßnahme mehr sein. Sie wird zu einem wichtigen Unterscheidungsmerkmal, das modernisierungswilligen Unternehmen Wachstum ermöglicht, während Nachzügler abgehängt werden und stagnieren.

Fazit

Enterprise Mobility kann Unternehmen dabei helfen, neue Möglichkeiten zur Optimierung betrieblicher Abläufe zu erschließen, Innovationen voranzutreiben und Wettbewerbsvorteile zu erlangen.

Allerdings verändert sich dieser Bereich aufgrund neuer Technologien und Trends rasant. Führungskräfte müssen diese Trends erkennen und begreifen, um sie in konkrete Maßnahmen umzusetzen. Das bedeutet, Initiativen wie Identity-First Governance für Geräteflotten, die Einführung von Tools für Mobile Threat Defense und die Standardisierung von Shared-Device-Umgebungen zu priorisieren. Unternehmen, die diesen Wandel verstehen und antizipieren, werden bestens darauf vorbereitet sein, ihre Investitionen zu optimieren und in einer Mobile-First-Welt erfolgreich zu agieren.

Die Autoren sind für den Inhalt und die Richtigkeit ihrer Beiträge selbst verantwortlich. Die dargelegten Meinungen geben die Ansichten der Autoren wieder.

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