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it-sa 2016: Datenschleuse für sichere Bereiche

Mitgeführte Speichermedien von Besuchern auf Malware scannen, das kann die Kiosklösung Metadefender, die bei Prosoft auf der it-sa 2016 gezeigt wird.

Zur Absicherung von sensiblen Bereichen in Unternehmen und Behörden soll die Lösung auf Basis der Metadefender-Technologie von Opswat dienen. Mit ihrer Hilfe können mitgeführte Speichermedien von Besuchern, Mitarbeitern oder Lieferanten auf Malware oder bestimmte Inhalte hin untersucht werden. Darüber hinaus kann die Datenschleuse auch Dateiänderungen protokollieren.

Sprich, die Datenträger werden beim Betreten und beim Verlassen des geschützten Bereiches untersucht. Die Überprüfung im Hinblick auf schädliche Software erfolgt durch den Metadefender Anti-Malware Multiscanner. Dieser nutzt mehrere Anti-Malware-Engines populärer Sicherheitsanbieter wie Avira, BitDefender, Kaspersky Lab oder F-Secure.

Administratoren können die Lösung über ein webbasiertes Dashboard verwalten. Hierüber lassen sich auch Richtlinien setzen, etwa bezüglich der Dateigröße oder der Dateitypen. Auch eine automatische Umwandlung von Word-Dateien ins PDF-Format ist beispielsweise einstellbar.

Opswat Metadefender
Abbildung 1: Mit Hilfe der Kiosklösung Metadefender lassen sich Speichermedien auf Malware und Veränderungen untersuchen.

„Sicherheitsschleusen kommen vor allem in besonders kritischen Bereichen wie etwa Forschungs- und Entwicklungsabteilungen zum Einsatz“, erklärt Robert Korherr, Geschäftsführer der ProSoft GmbH. „Ein häufiger Anwendungsfall sind zudem SCADA-Umgebungen, etwa im Bereich von industriellen Steuerungssystemen, Gebäudeleittechnik oder Prozessvisualisierung. Speziell solche Infrastrukturen sind häufig besonders anfällig, da sie nur selten aktualisiert werden und oft nicht ausreichend vor Viren, Trojanern und Würmern geschützt sind. Eine Datenschleuse bietet hier auch zusätzliche Sicherheit und Beweiskraft für interne und externe Mitarbeiter.“

Der Preis für die Gesamtlösung setzt sich aus den Kosten für die Hardware und den Lizenzkosten für die AV-Engines zusammen. Die Zahl der AV-Engines lässt sich skalieren, dementsprechend steigen dann die Lizenzkosten. Das Minimum sind vier Engines, dann fallen zirka 2500 Euro im Jahr an Lizenzkosten an. Optional können auch acht oder zwölf Engines zum Einsatz kommen.

ProSoft zeigt die Lösung auf der IT-Sicherheitsmesse it-sa 2016, die vom 18. bis 20. Oktober in Nürnberg stattfindet. Besucher können die Lösung dort vor Ort im Einsatz sehen und testweise auch eigene Datenträger scannen lassen (Halle 12, Stand 316).

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