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Microsoft Identity Manager 2016 Service Pack 1 verfügbar

Microsoft hat das SP1 für den MIM 2016 veröffentlicht. Dies beinhaltet neue Funktionen, Tools für Admins und erweiterte Plattformunterstützung.

Der Microsoft Identity Manager 2016 erlaubt eine lokale Zugriffs- und Identitätsverwaltung. In Sachen Cloud erleichtert er die Synchronisation des lokalen Active Directory mit dem Azure Active Directory. Zudem bietet er Self-Service-Möglichkeiten für Kennwörter und Zertifikate. Via Richtlinien und Regelungen für den privilegierten Zugriff lässt sich die Administratorsicherheit mit Hilfe des MIM 2016 erhöhen. Der Micorsoft Identity Manager hat 2015 den Forefront Identity Manager abgelöst.

Nun steht das Service Pack 1 für den MIM 2016 zum Download parat. Wie von Service Packs gewohnt, enthält dieses alle Hotfixes, die seit dem Erscheinungsdatum des Programmes veröffentlicht wurden. Darüber hinaus hat Microsoft aber auch die Funktionalität des Progamms erweitert. So sei man Kundenwünschen nachgekommen und habe die Cross-Browser-Unterstützung für Chrome, Safari und Firefox erweitert. In Sachen Safari gilt das auch für Mac-OS- und iOS-Geräte.

Administratoren sollen es mit dem Service Pack 1 einfacher haben, eine entsprechende Identitäten-Infrastruktur in ihrer Organisation auszurollen. Hierfür finden sich im SP1 nun PowerShell-Skripte, über die der Admin menügesteuert die entsprechende Konfigurationen auswählen und ausrollen kann. Dies beinhaltet auch neue Authentifizierungsrichtlinien, die zur Verfügung stehen. So soll sich das Ausrollen des MIM 2016 in Privileged-Access-Management-Umgebungen automatisieren lassen.

Microsoft Identity Manager 2016 - Service Pack 1
Abbildung 1: Mit dem Service Pack 1 kommen neue PowerShell-Skripte. Admins können menügesteuert die gewünschte Konfiguration auswählen und ausrollen.

Zudem kann man sich nun für MIM-Self-Service-Gruppenanfragen und E-Mail-Benachrichtigungen eine Office-365-Mailbox nutzen. Dies ist insbesondere für Firmen interessant, die den Microsoft Identity Manager 2016 on premise nutzen, ansonsten aber auf Office 365 setzen. Es soll sich somit die Notwendigkeit für lokale Exchange-Server reduzieren.

Der Microsoft Identity Manager 2016 wurde zudem erweitert, damit er nun auch mit anderen 2016er-Versionen aus dem Hause Microsoft verwendet werden kann, als da wären: Outlook 2016, Exchange 2016, SharePoint 2016 und SQL Server 2016.

Download des Microsoft Identity Manager 2016 SP1

Kunden können das Service Pack 1 des Microsoft Identity Manager 2016 im Microsoft Volume Licensing Service Center herunterladen. Wer über ein MSDN-Abonnement verfügt, findet das SP1 selbstverständlich auch dort im Download-Bereich. Eine 180-Tage-Testversion ist im Evaluation Center verfügbar.

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