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Forschungszentrum für Cyber-Sicherheit entsteht in München

An der Uni der Bundeswehr München soll ein Forschungszentrum für Cyber-Sicherheit entstehen. Inklusive neuem Studiengang und Technologieentwicklung.

Mit der Einrichtung des Forschungszentrums in Neubiberg bei München soll auch die Etablierung eines neuen internationalen Master-Studiengangs „Cyber-Sicherheit“ einhergehen. Dieser Studiengang soll im Januar 2018 mit zunächst 70 Studierenden starten. Laut eigenem Bekunden wird die Einrichtung das größte Forschungszentrum für den „Cyber-Raum“ der Bundeswehr und des Bundes.

Die Forschung des Cyber-Sicherheit-Cluster soll auf fünf Säulen stehen: Cyber Defence, Smart Data, Mobile Security, e-Health sowie der Schutz kritischer Infrastrukturen. Die Einrichtung des Forschungszentrums bedeutet auch eine personelle wie räumliche Erweiterung der Universität. Im Sommer 2016 sollen elf neue W3-Professuren ausgeschrieben werden, diese sollen dann von 67 wissenschaftlichen Mitarbeitern, Technikern und Verwaltungsangestellten unterstützt werden. Hinzu kämen weitere rund 200 wissenschaftliche Drittmittel-Mitarbeiter.

Der Neubau auf dem Campus wird weit über 7000 qm groß sein. Das Gebäude soll diverse Laboratorien für Cyber-Sicherheit enthalten, die sich mit Themen beschäftigen wie digitaler Forensik, Malware-Analyse oder dem Cyber-Lagebild. „Um dem neuen Personal ein hochattraktives Forschungsumfeld zur Verfügung zu stellen, werden wir auf dem Campus einen Neubau errichten, der technisch und architektonisch den höchsten Anforderungen entspricht“, so der Dekan der Fakultät für Informatik Prof. Klaus Buchenrieder.

Bislang besteht an der Universität der Bundeswehr München bereits das Forschungszentrum CODE (Cyber Defence) mit dem Forschungsschwerpunkt Cyber-Verteidigung. Dieses hat zum Ziel Neuerungen und Konzepte zum Schutz von Daten, Software und Systemen zu verwirklichen.

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