Würth Phoenix

NetEye 3.7: Neue Version der Unified-Monitoring-Software

Würth Phoenix hat bei der Unified-Monitoring-Lösung NetEye 3.7 unter anderem das Log-, SLA- und Wartungsfenster-Management erweitert.

NetEye 3.7 von Würth Phoenix basiert auf der Open-Source-Software Nagios. Die Unified Monitoring-Lösung soll Unternehmen bei der automatisierten Vorbeugung von Überlastungen und der Lösung von möglichen Störfällen innerhalb der IT-Infrastruktur helfen. Die neue Version 3.7 kommt laut Hersteller mit Neuerungen wie einem erweiterten Log-Management und feinerem Service-Level-Management.

Das Log-Management erhielt beispielsweise erweiterte Analyse- und Visualisierungsmöglichkeiten für NetFlow: Die Integration des Elastic Stack (Elasticsearch, Logstash, Kibana, Beats) soll die Verwaltung klassischer Log-Daten für eine genaue Fehleranalyse optimieren. Außerdem seien so Netzwerkstatistiken sowie die Darstellung und Auswertung von NetFlow-Daten deutlich einfacher möglich.

Verbesserung bei Wartungsfenstern und SLA-Reports

Auch die Planung von Wartungsfenstern wurde erweitert. NetEye 3.7 kann geplante Wartungsfenster auf alle Geschäftsprozesse übertragen, die mit dem zu wartenden Host oder Service in Verbindung stehen. Während der Definition der Downtime am Host oder Service können aus der Liste der betroffenen Geschäftsprozesse diejenigen per Mausklick ausgewählt werden, für welche die Downtime ebenfalls angezeigt werden soll ‑ der Systemadministrator muss so die Wartungsfenster nicht für allen betroffenen Prozessen einzeln definieren, so Würth Phoenix.

Das mit NetEye 3.6 eingeführte Event Correction Modul funktioniert in Version 3.7 auch beim SLA-Reporting: Wartungsfenster und andere Events können nachträglich gekennzeichnet und von der SLA-Berechnung ausgeschlossen werden.

Erkennung der HTTP-Anfragemethode POST

Die Erfassung der POST-Daten von HTTP-Anfragen ermöglicht, die Aufrufe von Webdiensten in NetEye Real User Experience gezielter zu analysieren. Durch diese Erweiterung lassen sich unterschiedliche Anfragen an ein und denselben Webdienst (etwa eine URL in SharePoint) unterscheiden. Das betrifft etwa die Unterscheidung einer Leseanfrage von einer zum Verarbeiten der Daten. Daraus resultiert die Möglichkeit, differenzierte Baselines für unterschiedliche Operationen auf einem Webdienst zu definieren.

Neue Release-Strategie

Mit NetEye 3.7 startet Würth Phoenix eine neue Update- und Upgrade-Strategie. Die drei kleineren Updates (Minor Releases) pro Jahr können in Zukunft direkt vom NetEye-Anwender selbst vorgenommen werden. Voraussetzung dafür ist eine auf CentOS 6 basierende Version von NetEye, aktuell mindestens NetEye 3.6. Für umfangreiche Upgrades (Major Upgrades) empfiehlt Würth Phoenix dennoch, diese durch die NetEye-Consultants durchführenden zu lassen.

Preise und Verfügbarkeit

NetEye 3.7 ist ab sofort verfügbar. Genaue Preise nennt Würth Phoenix nicht, da diese vom jeweiligen Projektaufwand abhängen. Die Basisangebote beginnen im fünfstelligen Bereich und skalieren je nach Beratungs- und Implementierungsaufwand. Beratung und Implementierung erfolgen direkt durch Würth Phoenix.

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