Social Media und Web 2.0: Datenschätze immer schneller heben

Worüber Heimwerker und Hobbygärtner sich im Social Web austauschen, hat TNS Infratest in einer Fallstudie im Auftrag von drei führenden Baumarktketten ermittelt.

Worüber Heimwerker und Hobbygärtner sich im Social Web austauschen, hat TNS Infratest in einer Fallstudie und Analyse von über 8.500 Blog-, Foren- und Twittereinträgen sowie anderen Social Media und Internetinhalten für die drei führenden Baumarktketten Obi, Hornbach und hagebau ermittelt. Im Mittelpunkt stand dabei herauszufinden, wo im Social Web sich beispielsweise über Tricks zum Thema heimwerken, bauen, basteln und renovieren oder zur Gartenpflege ausgetauscht wird. 

Mehrheitlich werden für den Meinungsaustausch über Produkte und Serviceleistungen der Baumarktketten von 41 Prozent die Social Media-Kanäle „Foren“ und „Message-Boards“ eingesetzt. 30 Prozent der Kommunikation findet via Microbloggingdienste wie „Twitter“ für den Erfahrungsaustausch mit den Heimwerkerfachmärkten statt. 14 Prozent entfallen auf „Wikis“ und fünf Prozent finden sich auf Video- und Fotoportalen wie „YouTube“ oder „Flickr“. Die Tools der Marktforschung 2.0 ermöglichen beispielsweise die effektive Analyse, unter welchen Themenschwerpunkten die Baumarktketten thematisiert werden. Die Analysemöglichkeiten konzentrieren sich dabei beispielsweise auf Baumarktwahl, Preisaktionen, Warenangebot, Lust oder Frust. „SAS Social Media Analytics“, ein anderes Tool, durchsucht die Netze automatisch und werten die gefundenen Inhalte dann aus. 

Der besondere Nutzen dieser neuen Lösung von Softwarehersteller SAS: ihre Fähigkeit, diese wichtigen Informationen quasi on demand sichtbar zu machen und sogar den weiteren Verlauf zu prognostizieren. Insbesondere lassen sich damit Mängel bei Produkten erkennen, die zwar störend sind, aber zu klein, um reklamiert zu werden und den Verbraucher noch lange nicht zum Umtausch treiben: lästige Blinkergeräusche im neuen Auto etwa oder eine unhandliche Bedienungsanleitung bei Home-Entertainment-Produkten. B.I.G., die Business Intelligence Group GmbH, Berlin, etwa hat die vergangenen Monate und Wochen genutzt, um deren Social Media Monitoring-Lösung „B.I.G. Screen“ weiter zu optimieren. 

Zu den neuen Features gehören: Branchen-Kits, Social Media Targeting und Exception Reporting. Erstere geben Antworten auf Frage wie: Was sind die wichtigsten Social Media Quellen? Wie wird die Marke im Vergleich zu den Wettbewerbern wahrgenommen? Was sind die wichtigen Themen und Trends und wer sind die entscheidenden Meinungsführer in der jeweiligen Branche? Social Media Targeting klassifiziert die Quellen nach Nutzertyp und Zielgruppe. Dies ermöglicht zielgruppenspezifische Social Media-Analysen. Mit dem Exception Reporting gibt es Antworten auf Fragen wie: Was sind die Themen, die am stärksten steigen bzw. fallen? Welche Autoren erzeugen den meisten Impact? Welche relevanten Quellen wachsen am schnellsten? Fazit: An Tools zur Analyse des „sozialen Raums Internet“ scheint kaum noch Mangel zu herrschen.

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