PAC Studie: In-Memory Computing im Mittelstand immer beliebter

Laut einer Studie der Marktforscher von Pierre Audoin Consultants (PAC) setzt jede zehnte Firma des fertigenden Mittelstandes In-Memory-Lösungen ein.

Laut einer Studie des Marktforschungsinstituts Pierre Audoin Consultants (PAC) im Auftrag von Freudenberg IT hat bereits mehr als die Hälfte des fertigenden Mittelstandes In-Memory-Lösungen im Einsatz, plant dies oder zeigt dafür Interesse.

„Vor dem Hintergrund zunehmender Internationalisierung und Globalisierung hängen fundierte Entscheidungen immer stärker von der schnellen Verfügbarkeit von Informationen ab“, sagt PAC-Analystin Stefanie Naujoks. „Deshalb ist davon auszugehen, dass der Big-Data-Einsatz in der mittelständischen Fertigungsindustrie weiter zunehmen wird.“

Jedes zehnte Unternehmen nutzt In-Memory Computing

Die Studie „IT Innovation Readiness Index“ zeigt unter anderem, dass bereits zehn Prozent der fertigenden Firmen In-Memory Computing nutzen, elf Prozent planen den Einsatz und jedes dritte Unternehmen ist an der Verwendung interessiert. Demgegenüber zeigt ein Drittel kein Interesse an dem Thema, die restlichen Befragten machten keine Angabe (siehe Abbildung 1).

Abbildung 1

Vor allem Unternehmen, die nicht aus der Automotive-Branche kommen, setzen verstärkt auf In-Memory-Lösungen. Geplante Projekte sind in erster Linie im Maschinen- und Anlagenbau zu finden. Automotive-Firmen und Sonstige Fertigung liegen dagegen zurück.

„Trotz dieses positiven Ergebnisses muss die Aufklärung zum Thema In-Memory Computing in Deutschland weiter intensiviert werden“, erläutert Horst Reichardt, CEO von Freudenberg IT. „SAP HANA stellt einen Paradigmenwechsel dar, welcher ein Umdenken in Unternehmen erfordert. Dieser Prozess sowie die daraus resultierenden Vorteile sind von Anbietern wie der FIT nachvollziehbar darzustellen.“

Die Studie IT Innovation Readiness Index 2014 umfasst insgesamt die vier Themenbereiche Industrie 4.0, Mobility, Cloud Computing und Big Data. Das Thema In-Memory Computing war dabei Teil des Bereichs Big Data. Auf einer Skala von 0 bis 10 konnten die Befragten jeweils angeben, ob sie den Einsatz kategorisch ablehnen (0) oder entsprechende Technologie in allen Einsatzgebieten verwenden (10).

Der Bereich Industrie 4.0 landete bei den Umfrageteilnehmern auf Platz eins. Der durchschnittliche Wert liegt hier bei 6,6 (Vergleich 2013: 6,3). Mobility erreichte mit einem Durchschnittswert von 5,8 (Vergleich 2013: 5,6) den zweiten Platz. Das Thema Cloud Computing wird dagegen immer noch skeptisch betrachtet: Der durchschnittliche Wert liegt hier bei 3,4 (Vergleich 2013: 2,8). Big Data war dieses Jahr zum ersten Mal Teil der Studie: Im Durchschnitt gaben die Befragten einen Wert von 5,9 an (siehe Abbildung 2).

Abbildung 2

Für die Studie befragte PAC rund 130 IT-Entscheider und Produktionsleiter mittelständischer Fertigungsunternehmen in Deutschland. Die Firmen setzten sich aus folgenden Branchen zusammen: Maschinen- und Anlagenbau (36 Prozent), Automotive (29 Prozent) sowie sonstige Fertigung (36 Prozent) mit einer Mitarbeiterzahl von 250 bis 499 (40 Prozent) beziehungsweise 500 bis 4.499 (60 Prozent).

Folgen Sie SearchEnterpriseSoftware.de auch auf Facebook, Twitter und Google+!

Erfahren Sie mehr über Datenverwaltung

- GOOGLE-ANZEIGEN

ComputerWeekly.de

Close