Neue Dell PowerEdge-Server: Einfacheres Management mit OpenManage

Dell nutzt die neue Haswell-Generation zur Erneuerung seines Server-Portfolios. Die 13. PowerEdge-Generation setzt auf einfacheres Management.

Neben HP nutzt auch Dell Intels neue Haswell-Generation, um die Server seiner PowerEdge-Serie zu aktualisieren. Den Anfang machen die drei Rack-Modelle PowerEdge R730xd, R730 und R630 sowie der Blade-Server M630 und der Tower-Server T630. Alle Server der neuen, 13. PowerEdge-Generation setzen dabei auf Intels Xeon-Prozessor E5 2600 v3, was im Vergleich zur Vorgängerversion 30 Prozent mehr Leistung bringen soll.

Dabei ist die reine CPU-Performance für Peter Dümig, Field Product Manager Enterprise bei Dell, längst nicht mehr das größte Problem auf Kundenseite. Viel problematischer sind dagegen die Flaschenhälse durch Storage- und Netzwerk-I/O. Die größten Neuerungen in der 13. PowerEdge-Generation adressieren entsprechend genau diese Bereiche.

Neue PowerEdge-Generation adressiert Storage- und Netzwerk-Performance

Beim Thema Storage warten die neuen PowerEdge-Server mit Unterstützung für die genormte PCIe-Schnittstelle NVMe auf, im Zusammenspiel mit Dells Fluid Cache for SAN (Storage Area Network) und SAN-Disk DAS Cache (Direct-attched Storage) soll sich so das Management von Flash-Speicher vereinfachen lassen, während die Storage-Performance gleichzeitig zunehmen soll. Eine Verdopplung der RAID-Performance verspricht Dell zudem durch Version 9 der optionalen Dual PowerEdge RAID Controller (PERC9). Der Storage-Performance soll zudem eine neue DAS-Lösung zugutekommen, die als Dell MD 1400 oder MD 1420 auf den Markt kommen wird.

Neben der Hardware bringt die neue PowerEdge-Generation laut Peter Dümig auch mehr als 30 Neuerungen auf der Softwareseite mit sich, so zum Beispiel für die Management-Lösung OpenManage. So können Server-Administratoren jetzt mit Dells iLO-Pendant iDRAC per Quick-Sync-Funktion über Near Field Communication (NFC) mit dem Smartphone grundlegende Statusinformationen eines Servers abrufen. Eine Funktion, die vor allem dem schnellen Troubleshooting zugutekommen soll.

Agentenloses Management jetzt auch für Storage

Zudem wird das bereits in der zwölften PowerEdge-Generation eingeführte, agentenlose „Zero-Toch“-Management mit der neuen Generation auch auf Storage ausgeweitet. Während früher zum Beispiel zum Management von RAID-Konfigurationen noch ein OpenManage-Client notwendig war, können Server-Administratoren mit den neuen Server-Modellen für das Storage-Management auf die Installation zusätzlicher Software verzichten.

Version 2 von OpenManage Essentials schließlich soll die profilbasierte Server-Konfiguration ermöglichen. Damit will Dell die Konfiguration großer Server-Deployments erleichtern, indem ähnlich wie mit einem Golden Image bei der Bereitstellung virtueller Maschinen zentralisiert Konfigurationsdateien und Firmware-Stände auf Server aufgespielt werden können. Zudem sollen sich damit auch Policies wie zum Beispiel Vorgaben für ein aktiviertes Bios-Passwort verwalten und durchsetzen lassen.

Die Verfügbarkeit der neuen PowerEdge-Server wird mit ab sofort angegeben, Details zu den Preisen liegen derzeit noch nicht vor.

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