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it-sa 2016: Viele Firmen reagieren erst nach einem Sicherheitsvorfall

Oftmals wird erst in IT Security investiert, wenn es einen Vorfall gegeben hat. So eine Anbieterbefragung im Vorfeld der Sicherheitsmesse it-sa 2016.

Ransomware, DDoS-Angriffe, Datenschutz-Grundverordnung und IT-Sicherheitsgesetz – die Herausforderungen für Sicherheitsverantwortliche sind nicht gerade kleiner geworden. Kein Wunder also, das IT Security ein ganz ordentlicher Wachstumsmarkt ist. Dies zeigt sich auch auf der IT-Sicherheitsmesse it-sa 2016, die vom 18. bis zum 20. Oktober in Nürnberg stattfindet. Die Messe ist gegenüber dem Vorjahr nochmals deutlich gewachsen. Im Vorfeld wurden die ausstellenden Firmen zu aktuellen Sicherheitsthemen befragt.

Ein Ergebnis: Mehrheitlich werden Investionen in die IT-Sicherheit immer noch als Reaktion auf konkrete Sicherheitsvorfälle vorgenommen. Und viele Unternehmen setzen nach wie vor auf ein systematisches Sicherheitskonzept, diese gilt insbesondere für Firmen mit mehr als 250 Mitarbeitern. Durchaus erfreulich: Bei vielen Beratungsgesprächen sitzt nicht nur der Sicherheitsverantwortliche sondern auch die Geschäftsführung mit am Tisch. Zudem hat sich die Zeit vom ersten Beratungsgespräch bis zu Kaufentscheidung gegenüber dem Vorjahr verkürzt. Beim Gros der Befragten beträgt diese Zeitspanne nun drei bis sechs Monate. Im Vorjahr war der Anteil für den Zeitraum von sechs Monaten bis ein Jahr sogar ein wenig größer als der für drei bis sechs Monate.

it-sa 2016 - Investitionen
Abbildung 1: Häufig erfolgen Investitionen in die IT Security erst, nachdem es zu einem Sicherheitsvorfall gekommen ist.

Das IT-Sicherheitsgesetz ist 2015 in Kraft getreten. Und im vergangenen Jahr zeigten sich die befragten Sicherheitsanbieter recht optimistisch, was die daraus resultierende Geschäftsentwicklung angeht. So erwarteten 20 Prozent einen stark positiven Effekt und 62 Prozent einen positiven Effekt. Die Realität in 2016 sieht dann doch etwas anders aus, so gaben 44 Prozent der befragten Unternehmen, das kein Effekt vom IT-Sicherheitsgesetz auf ihr Geschäft zu spüren sei. Immerhin noch 55 Prozent gaben an, einen positiven Effekt registriert zu haben.

Information zur it-sa 2016 und spannende Neuvorstellungen finden Sie neben zahlreichen Ratgebern in unserem kostenlosen Essential Guide. Dieser liefert Ihnen einen Überblick zu den aktuellen IT-Security-Herausforderungen. Hier geht es zum Essential Guide IT-Sicherheit: Cloud-Nutzung, Benutzerkonten und Datenschutz im Griff behalten.

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