Cisco UCS: Nimble Storage und X-IO konkurrieren bei konvergenter Infrastruktur

Sowohl Nimble Storage als auch X-IO haben neue konvergente Infrastruktur angekündigt. Beide zielen auf VDI-Bereitstellungen mit VMware Horizon.

Sowohl Nimble Storage als auch X-IO haben im Umfeld der VMworld Europe 2014 in Barcelona eigene konvergente Infrastrukturlösungen für VDI-Deployments mit VMware Horizon 6 angekündigt. Damit konkurrieren beide Unternehmen mit ihren neuen Referenzarchitekturen Nimble Storage SmartStack für ROBO und X-IO X-Pod zunehmend auch im Markt für konvergente Infrastrukturen auf Basis von Ciscos UCS-Servern (Unified Computing System).

Beide Referenz-architekturen versprechen gegenüber herkömmlicher Infrastruktur Platz-, Performance- und Kostenvorteile.

Beide Storage-Anbieter setzen für ihre Referenzarchitektur auf eine Verbindung aus validierten Cisco UCS-Servern, VMware Horizon 6 und der eigenen Storage-Architektur. 

Dementsprechend zielen beide Anbieter als Kunden auf die gleiche Zielgruppe an Unternehmen, die in Außenstellen oder Zweigniederlassungen ohne größeren IT-Aufwand Horizon-Desktops bereitstellen wollen. Beide Referenzarchitekturen versprechen in diesem Fall gegenüber herkömmlicher Infrastruktur Platz-, Performance- und Kostenvorteile.

Nimble Storage kann dabei zum Beispiel mit seiner Adaptive-Flash-Plattform punkten, die Backup und Recovery integriert und Storage automatisch zuweist, was zusätzliche Performance bei niedrigeren Kosten ermöglichen soll. Zudem ist auch die spezifische CASL-Architektur (Cache Accelerated Sequential Layout) integriert, mit der Nimble Storage die Kombination aus schneller Lese-Performance von Flash-Speicher mit der kosteneffektiven Kapazität von herkömmlichen HDDs verspricht. Nimble Storage InfoSight schließlich ermöglicht präventiven Support für das Storage-System.

Für Rhadika Krishnan, Vice President Solutions and Alliances bei Nimble Storage, ist die Ankündigung der neuen SmartStack-Referenzarchitektur der großen Bedeutung für den Markt mit konvergenter Infrastruktur geschuldet. Allerdings seien entsprechende Lösungen auf bestimmte Anwendungsfälle beschränkt. 

„VDI-Umgebungen“, so Rhadika Krishnan, „sind aufgrund der einfachen Skalierbarkeit ein ideales Einsatzgebiet konvergenter Infrastruktur. Allerdings wird es auch immer Anwendungsfälle geben, in denen getrennte Compute- und Storage-Ressourcen bevorzugt werden – etwa rechenintensive Oracle-Datenbanken.“

Bei X-IOs X-Pod kommt dagegen das hauseigene ISE-System (Intelligent Storage Element) zum Einsatz, mit dem X-IO aus kostengünstigen Enterprise-HDDs Flash-ähnliche Performance verspricht. Zusätzlich dazu kann X-IOs CADP-Software (Continuous Adaptive Data Placement) „heiße“ Daten auf SSDs (Solid State Drive) verschieben, um die Performance weiter zu erhöhen. Laut Gavin McLaughlin, Vice President of Worldwide Marketing bei X-IO, besteht X-IOs größter Vorteil in der Echtzeit-Verschiebung der Daten, die für ihn einzigartig im Storage-Markt ist.

Gavin McLaughlin betont zudem die Möglichkeit für X-IO-Kunden, über RESTful APIs – falls gewünscht – selbst tiefer in das System einzugreifen und die Konfiguration zu verändern. Zudem befänden sich durch die Zusammenarbeit mit dem Benchmark-Spezialisten Login VSI keine künstlichen Workloads im Benchmark, was die Ergebnisse gegenüber vielen Konkurrenten wesentlich robuster mache. Seit Juni geht X-IO zudem über ein spezielles Emergency Response Program auf Kundenfang, das schnelle Hilfe bei Performance-Problemen in VDI-Umgebungen verspricht.

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