Definition

VMware vSphere Long Distance vMotion

Mitarbeiter: Ryan Lanigan

Long Distance vMotion ist ein Feature zum Ressourcen-Management in VMware vSphere 6.0, das die Migration virtueller Maschinen (VMs) über weite Entfernungen hinweg ermöglicht. Long Distance vMotion hebt den von vSphere erlaubten Grenzwert für die Latenz der Paketumlaufzeit (Round Trip Time, RTT) auf 150 Millisekunden an, womit die potenziell überbrückbare Entfernung für die Migration virtueller Maschinen deutlich erhöht wird.

Anwendungsfälle für Long Distance vMotion umfassen Updates in Rechenzentren, Load Balancing sowie Disaster Avoidance und Disaster Recovery. Wird ein Rechenzentrumsstandort beispielsweise von einer Naturkatastrophe bedroht, lassen sich virtuelle Maschinen per Long Distance vMotion aus dem gefährdeten Data Center auch an weit entfernte Standorte auf anderen Kontinenten migrieren.

vSphere 6 bietet neben der Long Distance vMotion noch die Cross vSwitch vMotion sowie die Cross vCenter Server vMotion. Grundlage jeder vMotion ist dabei die Storage vMotion.

Diese Definition wurde zuletzt im April 2016 aktualisiert

Erfahren Sie mehr über Disaster Recovery

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