Definition

Zelle

Mitarbeiter: Margaret Rouse

1. Beim Mobilfunk ist eine Zelle ein geografischer Funkversorgungsbereich. Die übertragende Instanz wird Funkzelle genannt. Die durch eine Funkzelle bereitgestellte Zelle kann nur einen Kilometer oder auch bis zu 25 Kilometer im Durchmesser betragen. Es kommt an dieser Stelle auf das Gelände und die Sendeleistung an. Mehrere koordinierte Funkzellen werden auch Zellensystem genannt. Wenn Sie einen Vertrag mit einem Telekommunikationsunternehmen abschließen, dann bekommen Sie normalerweise Zugriff auf das lokale Zellensystem des Unternehmens. Verlassen Sie das Zellensystem, dann werden Sie möglicherweise in das System eines Konkurrenten eingebucht, ohne davon etwas zu merken. Diese Methode nennt sich Roaming Service.

Die Funkzellen eines Systems verbinden sich mit einem MTSO (Mobile Telephone Switching Office), das wiederum mit dem Festnetz verbunden ist.

2. Bei Batterien oder Akkus entspricht eine Zelle einer einzelnen Einheit, die Energie liefert. Ein Pack von Zellen formt dann die komplette Batterie/Akku. Jede Zelle besitzt eine Spannung, die bei Batterien für Unterhaltungsgeräte (beispielsweise Mignon-Batterien vom Typ AA) in der Regel 1,5 Volt beträgt. Je nach chemischer Zusammensetzung und Technologie ergeben sich für Akkus andere Zellenspannungen (bei NiMH sind es 1,2 Volt, bei Lithium-Ionen-Akkus für Notebooks typischerweise 3,6 Volt). Bei hintereinander geschalteten Zellen addieren sich die einzelnen Zellenspannungen, woraus sich dann der höhere Gesamtspannungswert der Batterie oder des Akkus ergibt.

3. Bei einer Tabellenkalkulationsanwendung ist eine Zelle ein Feld, in das Sie Daten eintragen können. Zellen von Tabellenkalkulationen werden auch Datenfelder genannt.

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Diese Definition wurde zuletzt im September 2016 aktualisiert

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