Definition

Adaptive Sicherheit

Mitarbeiter: Matthew Haughn

Das Wesen der adaptiven Sicherheit beinhaltet eine ständige Anpassung an eine sich verändernde Umgebung. Adaptive Sicherheitslösungen verwenden heuristische Methoden, um Bedrohungen durch Hacker oder Malware zeitnah zu erkennen oder vorherzusagen. Mit Hilfe heuristischer Methoden kann die Software Anwendungs- und Systemverhalten beobachten und außergewöhnliche Ereignisse erkennen. Und diese Ereignisse dann auf ihren Ursprung hin untersuchen. Dieser verhaltensbasierte Ansatz bietet gegenüber geschickten Angriffsmethoden einen deutlich besseren Schutz als traditionelle Sicherheitsprodukte.

Adaptive Sicherheit erlaubt sehr granulare Kontrollen, um Veränderungen im Netzwerk oder bei Systemen zu erkennen. Hinzu kommen Dashboards, um Ergebnisse übersichtlich darzustellen. Die Software kann automatisch bestimmte Ereignisse blockieren, erlaubt natürlich aber auch manuelles Eingreifen. Die Security-Admins werden über Benachrichtigungen auf dem Laufenden gehalten. Indem sie selektiv bestimmte Ereignisse erlauben, passt sich das System an die sich laufend verändernde Umgebung an.

Trends wie vernetzte IoT-Geräte haben die Herausforderungen für Sicherheitsverantwortliche deutlich erhöht. Um hier die Sicherheit für alle Geräte und deren Kommunikation zu gewährleisten, bedarf es neuer Ansätze. Traditionelle Sicherheitslösungen benötigen hier umfangreiche Black- oder Whitelists, um auffällige Verhaltensweisen von normalen zu unterscheiden. Nach Ansicht einiger Experten können adaptive Sicherheitslösungen in diesem Bereich Virusdefinitionen ablösen.

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Diese Definition wurde zuletzt im Februar 2017 aktualisiert

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