Definition

Open System Authentification (OSA)

Open System Authentication (OSA) ist ein heute praktisch nicht mehr genutzter Prozess, mit dem ein Computer Zugang zu einem per WEP (Wired Equivalent Privacy) geschützten WLAN erhalten konnte. Dank OSA konnte ein WLAN-fähiger Computer auf ein WEP-Netzwerk zugreifen und unverschlüsselte Daten empfangen.

 OSA setzte voraus, dass die SSID (Service Set Identifier) sowohl des Computers als auch des WLAN Access Points übereinstimmten. Die SSID ist der in der Regel öffentliche Name eines Funknetzes. OSA funktionierte in drei Schritten: Zunächst sendete der Computer eine Authentifizierungs-Anfrage an den Access Point. Anschließend erstellte dieser einen zufällig generierten Authentifizierungs-Code, der nur für diese Sitzung gültig war. Wenn der Computer den Code akzeptierte, wurde er Teil des drahtlosen Netzes. Allerdings nur solange, wie die Sitzung dauerte und er in Reichweite des Access Points blieb.

Sowohl OSA als auch WEP sollten heute nicht mehr genutzt werden. WEP enthält mehrere Schwachstellen, so dass sich das Protokoll mit vergleichsweise einfachen Mitteln knacken lässt. Stattdessen sollte die sichere WPA2-Verschlüsselung verwendet werden.

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Diese Definition wurde zuletzt im Juli 2016 aktualisiert

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