Definition

Group Policy Preferences

Gruppenrichtlinien-Einstellungen (Group Policy Preferences) sind ein Satz an Erweiterungen, die mit Windows Server 2008 eingeführt wurden. Sie erhöhen die Funktionalitäten von Gruppenrichtlinien-Objekten (Group Policy Objects/GPOs).

Sie kommen mithilfe der Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole (Group Policy Management Console/GPMC) an diese Erweiterungen. Dazu gehören auch fortschrittliche Einstellungen für Ordner, eingebundene Laufwerke und Drucker. Mithilfe der Gruppenrichtlinien-Einstellungen können System-Administratoren Anwendungen auf Client-Computern einsetzen und verwalten. Dabei lassen sich Konfigurationen speziell auf Anwender zuschneiden. In vielen Fällen kann das den Einsatz der Login-Skripte ersetzen.

Auch wenn Gruppenrichtlinien-Einstellungen ursprünglich erst in Windows Server 2008 implementiert wurden, können Administratoren diese auch für Windows Server 2003, Windows XP und Windows Vista nutzen. Dafür muss lediglich die Client-seitige Gruppenrichtlinien-Erweiterung installiert werden. Gruppenrichtlinien funktionieren auch mit Windows 8/8.1 und Windows 10 sowie Windows Server 2012/2012 R2 und Windows Server 10.

Diese Definition wurde zuletzt im Dezember 2014 aktualisiert

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