Definition

Fibre-Channel-Arbitrated-Loop (FC-AL)

Bei Einsatz der Fibre-Channel-Technik werden die Geräte über einen „Einbahnstraßen“-Ring verbunden. Wenn die Ports in einer derartigen Kreistechnik Informationen übermitteln wollen, müssen mit Hilfe eines sogenannten Arbitration-Signals (Zuteilungsentscheidungssignal) entscheiden, welcher der anderen Ports den Kanal nutzen kann. Der Port, der diesen Kanal kontrolliert, sendet dann ein „Öffnen“-Signal zum Empfänger-Port und überträgt seine Daten. Da alle Ports im Ring miteinander verbunden sind, sieht jeder Port diese Daten und gibt sie weiter. Allerdings ignoriert es diese, wenn er nicht der Empfänger ist. Diese Topologie ist am ehesten mit einem Token-Ring-Netzwerk vergleichbar.

Es ist FC-AL möglich, insgesamt 127 Geräte mit jeweils einem Port mit einem Controller zu verbinden. Die Geräte teilen sich die Bandbreite und immer nur ein Port-Paar kann gleichzeitig miteinander kommunizieren. Aktuell kommt FC-AL heute nur noch selten zum Einsatz, um Server mit Speichersystemen zu verbinden, wird aber intern immer noch in vielen Fibre-Channel-Switches eingesetzt.

Folgen Sie SearchStorage.de auch auf Twitter, Google+ und Facebook!

Diese Definition wurde zuletzt im April 2016 aktualisiert

Erfahren Sie mehr über Storage Management

- GOOGLE-ANZEIGEN

File Extensions and File Formats

ComputerWeekly.de

Close